Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert - Schätze lebendiger Vergangenheit
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Ausstellungen

„Landschaft der Aufklärung. Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“
30.10.2010
bis 27.03.2011

Veranstaltungsort: Soleturm im Kunsthof Bad Salzelmen, Badepark 1, 39218 Schönebeck (Elbe)  
Die Tafel-Ausstellung lädt zu einer Rundreise in das 18. Jahrhundert im Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt ein. Im 18. Jahrhundert – der Epoche der Aufklärung – gingen aus den Regionen Altmark, Anhalt-Dessau, Harz und Saale-Unstrut entscheidende Impulse in Politik, Kultur und Wissenschaft für ganz Europa aus. Einzigartig ist daher die Vielfalt der vorzufindenden Zeitzeugnisse in den Museen Sachsen-Anhalts.
26 Museen des Landes sind mit besonderen Persönlichkeiten, Orten oder Ereignissen verbunden. So wird an Hand dieser Museen die unterschiedliche Lebensweise von Adeligen und Bürgern des 18. Jahrhunderts sichtbar, die Schönen Künste und das Leben berühmter Zeitgenossen spielen eine Rolle. Der Mathematiker, Physiker und Philosoph Christian Wolff (1679–1754) hat ebenso wie der Begründer der Altertumskunde Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) oder der Komponist Georg Friedrich Händel (1685–1759) in Sachsen-Anhalt Spuren hinterlassen.
Zu sehen ist die Ausstellung an einem Ort des 18. Jahrhunderts, im Soleturm aus dem Jahr 1776, welcher Teil des Kunsthofes Bad Salzelmen ist. Auf den Mediziner Dr. Johann Wilhelm Tolberg (1762–1831) geht die Gründung des ältesten Soleheilbades Deutschlands zurück, zu dem auch der Soleturm gehört.




weiterführende Information
(03928) 70550, www.solepark.de 
Der spielende Mensch im 18. Jahrhundert
01.01.2011
bis 30.04.2011

Veranstaltungsort: Schachmuseum Ströbeck, Platz am Schachspiel 97, 38822 Schachdorf Ströbeck  
Die Ausstellung zeigt, wie sich die Gesellschaft anhand der alltäglichen Praxis des Spiels selbst reflektiert hat. Das spielende Kind wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts gar nicht wahrgenommen. Jegliches erlaubte Spiel bereitete lediglich auf die späteren Anforderungen gesellschaftlichen Lebens vor. Erst mit der Entwicklung der Pädagogik entstand das Bild von der Natur des Kinds, zu der auch das Recht auf freies, zwangloses Spiel gehörte. Teil des gesellschaftlichen Lebens der Erwachsenen war es, die Regeln bestimmter Spiele zu kennen. Der Adel definierte sich insbesondere durch das Glücksspiel und verspielte rücksichtslos ganze Vermögen. Das Bürgertum setzte die Tugenden der Vernunft und Sparsamkeit dagegen und sah das Bild seines Stands im Gesellschaftsspiel vertreten, welches weder Geld noch Spielutensilien benötigte, dafür aber Geschick.

weiterführende Information
(039427) 99850, www.schachmuseum-stroebeck.de 
All-Tags-Welten des Friedrich von Hardenberg (Novalis)
21.01.2011
bis 15.04.2011

Veranstaltungsort: Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Abteilung Dessau, Heidestraße 21, 06842 Dessau-Roßlau  
Eine Ausstellung des Novalis-Museums Oberwiederstedt

weiterführende Information
(0340) 519896-0, dessau@lha.mi.lsa-net.de 
„Ich wünschte, die Menschen nicht nur zu unterhalten…“, Geselligkeiten im London Händels und Hogarths
25.02.2011
bis 02.01.2012

Veranstaltungsort: Stiftung Händel-Haus Halle, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle (Saale)  
Georg Friedrich Händel leistete mit seiner Musik vielfältige Beiträge zur Geselligkeit in der Weltstadt London, wobei er sich in seinem arbeitsamen Schöpfertum eher von den zahlreichen „Events“ und Amusements seines bürgerlichen und aristokratischen Umfelds fernhielt. Einem Lord gegenüber soll er geäußert haben, dass er die Menschen mit seiner Musik „nicht nur zu unterhalten, sondern zu bessern wünschte“. Formen der Geselligkeit dienten im damaligen London auch der Information und Selbstfindung des weitgehend vom Hof emanzipierten Bürgertums, waren darüber hinaus aber in allen Ständen als Möglichkeiten der Unterhaltung und sozialen Verständigung wirksam. Neben einigen Leihgaben stehen satirische Grafiken von und nach Willliam Hogarth (1697–1764) aus der Sammlung des Hauses im Mittelpunkt der Ausstellung. Die Blätter geben Einblicke in die Geselligkeitssphären  der damaligen englischen Gesellschaft mit ihren unlösbaren und harten sozialen Konflikten.
Die Ausstellung wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt.

weiterführende Information
(0345) 500900 und 50090126, www.haendel-in-halle.de 
Reisen, Entdecken, Erinnern. Reiseliteratur der Frühen Neuzeit
07.04.2011
bis 02.10.2011

Veranstaltungsort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle (Saale)  
Eröffnung: Donnerstag, 7. April 2011, 18.00 Uhr

Als um 1500 durch Entdeckungen ferner Kontinente der geografische Gesichtskreis der Europäer erweitert wurde, entwickelte sich die Reiseliteratur zu einem nennenswerten Sektor auf dem frühneuzeitlichen Buchmarkt und trug zum Wissen über fremde Länder und Kontinente bei. Davon zeugen auch zahlreiche Drucke aus der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen. Ein Querschnitt der Reiseliteratur von den spätmittelalterlichen Pilgerberichten bis hin zu den wissenschaftlichen Forschungsreiseberichten des späten 18. Jahrhunderts wird in der Kabinettausstellung präsentiert.

weiterführende Information
Historische Bibliothek  (0345) 2127450, www.francke-halle.de 
„Denn immerfort sind vornean die Frauen…“ (Faust II, 1. Akt), J. W. v. Goethe
17.04.2011
bis 31.10.2011

Veranstaltungsort: Historische Kuranlagen und Goethe-Theater Bad Lauchstädt GmbH, Parkstraße 18, 06246 Goethestadt Bad Lauchstädt  
Johann Wolfgang von Goethe und die Frauen

Sonderausstellung, Eröffnung: 17. April 2011, 15.00 Uhr

weiterführende Information
Neues Schillerhaus (034635) 782-16
www.goethe-theater.com  
„Nicht zum Fressen, nicht zum Saufen, sondern Weisheit einzukaufen…“. Studentische Geselligkeit im 18. Jahrhundert an der halleschen Universität
17.04.2011
bis 17.07.2011

Veranstaltungsort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentrale Kustodie und Universitätsmuseum , Universitätsplatz 11, 06099 Halle (Saale)  
Eröffnung: Freitag, 15. April, 16.00 Uhr
Finissage: „Bei frohem Sang und Becherklang …“,  Sonntag, 17. Juli, 15.00 Uhr
Wo Studenten sind, ist die Geselligkeit zu Hause. Auch bei den heutigen Studierenden hat sich daran grundlegend nichts geändert. Die Sonderausstellung soll zum Themenjahr des Landes Sachsen-Anhalt 2011 „Geselligkeiten“ einen Einblick in das studentische Leben des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts geben. Den Grundstock der Ausstellung bilden hallesche und Wittenberger Studentenstammbücher. Sie stammen aus drei umfangreichen Sammlungen, die über eine große Anzahl von studentischen Erinnerungsalben verfügen. Es sind Leihgaben aus dem Handschriftenarchiv der Universitäts- und Landesbibliothek Halle, dem Stadtarchiv Halle und der herausragenden Hannoverschen Privatsammlung von Dr. Hans Stula. Die darin enthaltenen Illustrationen und Sprüche spiegeln in eindrucksvoller Weise das gesellschaftliche Leben in Universität und Stadt wider, aber auch Konflikte zwischen Professoren und ihren Studenten. Die Ausstellung vervollständigen Vorlesungsmitschriften von Studenten, Federzeichnungen des Karzers, dem sogenannten „fidelen Gefängnis der Universität“, aber auch Ansichten von „Studentenbuden“ und zum studentischen Leben gehörende Gebrauchsgegenstände, wie Trinkgläser, Weinkrüge, sogenannte Bummler, einen Schlitten und anderes. Die Studentika sind Leihgaben aus dem Stadtmuseum Halle, aus dem Universitätsarchiv und Privatleihgaben aus Halle.

weiterführende Information
(0345) 5521733, www.uni-halle.de, www.LSA18.de

 
Freiheit, Fortschritt und Verheißung. Blicke über den Atlantik
01.05.2011
bis 03.10.2011

Veranstaltungsort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle (Saale)  
Eröffnung: Sonntag, 1. Mai 2011, 11.30 Uhr
Der nordamerikanische Halbkontinent war in der Frühen Neuzeit nicht nur geografischer Raum, der von den Europäern nach und nach erschlossen wurde, sondern genauso Projektionsfläche für europäische Ängste und Sehnsüchte. Diesem Blick Europas auf die Neue Welt widmet sich die Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen. Auf über 300 Quadratmetern bietet sie die Jahresausstellung ein kulturhistorisches Panorama von der Entdeckung, Eroberung und Erforschung Nordamerikas, über die Auswanderungsbewegungen und christlichen Reformen, bis hin zu Lebensläufen bedeutender Auswanderer, die Mitte des 18. Jahrhunderts nach Amerika aufbrachen und Geschichte schrieben.
Nach der Entdeckung Amerikas gelangten zunächst vor allem Süd- und Mittelamerika ins Blickfeld Europas. Nordamerika hingegen wurde allmählich im 16. Jahrhundert erkundet und erst ab 1607 siedelten sich Europäer dort dauerhaft an. Darunter waren viele religiöse „Dissenter“, die der konfessionellen Repression in Europa entgehen wollten und für die Nordamerika, wo religiöse Toleranz herrschte, das Land der Verheißung war. Deshalb bildeten auch Mennoniten, die sich 1683 in Pennsylvania ansiedelten, die erste Gruppe deutscher Auswanderer. Dorthin wurde auch Heinrich Melchior Mühlenberg 1742 aus Halle entsandt, um lutherische deutsche Gemeinden als Pfarrer zu betreuen. Jedoch waren dies nicht die ersten Kontakte der Glauchaer Anstalten nach Nordamerika. Schon August Hermann Francke hatte mit Theologen in Nordamerika kommuniziert, und 1734 hatten Theologen aus den Glauchaer Anstalten aus ihrer Heimat vertriebene Salzburger Protestanten nach Georgia begleitet. Über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und die Demokratie wurde in den europäischen Medien der Aufklärung intensiv diskutiert. Die im 18. Jahrhundert einsetzende und mehr als ein Jahrhundert anhaltende Massenauswanderung aus Deutschland lenkte permanent das Interesse der deutschen Öffentlichkeit auf die USA. Andererseits wirkten viele ausgewanderte Deutsche auf Politik und Wirtschaft.

weiterführende Information
Historisches Waisenhaus
(0345) 2127450, www.francke-halle.de  
"Aufklärung & Tradition. Justus Möser (1720-1794) – Politiker und Publizist“
10.07.2011
bis 28.08.2011

Veranstaltungsort: Gleimhaus Museum der deutschen Aufklärung, Domplatz 31, 38820 Halberstadt  
Eröffnung: Sonntag, 10. Juli, 11.15 Uhr
Die Tafelausstellung, die von Martin Siemsen (Osnabrück) erarbeitet wurde, präsentiert Leben und Werk des berühmten westfälischen Schriftstellers.

weiterführende Information
(03941) 68710, www.gleimhaus.de 
„Sie hören nicht auf, sich um unsre Litteratur, und ihre Freunde, verdient zu machen!“
16.09.2011
bis 27.11.2011

Veranstaltungsort: Gleimhaus Museum der deutschen Aufklärung, Domplatz 31, 38820 Halberstadt  
Sonderausstellung
Eröffnung: Donnerstag, 15. September 2011, 19.30 Uhr
Mit der Sonderausstellung aus Anlass des 200. Todestages von Friedrich Nicolai wird die seltene Situation genutzt, die Vernetzung Friedrich Nicolais in den diskursiven Verhältnissen seiner Zeit als Verleger, Familienmensch, Autor, Reisender, Sammler und Herausgeber an einem authentischen Ort der Kommunikationsvernetzung – dem Gleimhaus in Halberstadt – zu präsentieren.

weiterführende Information
(03941) 68710, www.gleimhaus.de 
Friedrich Breckling (1629–1711). Prediger, Wahrheitszeuge‘ und Vermittler des Pietismus im niederländischen Exil
28.10.2011
bis 15.01.2012

Veranstaltungsort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle (Saale)  
Eröffnung: Donnerstag, 27. Oktober 2011, 18.00 Uhr
Eine Ausstellung zu seinem 300. Todestag
Der lutherische Theologe Friedrich Breckling (1629–1711) ist eine Schlüsselfigur des radikalen Spiritualismus des späten 17. Jahrhunderts. In der Forschungsbibliothek Gotha und in den Franckeschen Stiftungen Halle wird sein handschriftlicher Nachlass bzw. seine Bibliothek aufbewahrt. Die Ausstellung vermittelt anlässlich Brecklings 300. Todestags Einblicke in sein Leben und Wirken, das der Vernetzung, Unterstützung und Verzeichnung nonkonformistischer „Wahrheitszeugen“ gewidmet war.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation zwischen den Franckeschen Stiftungen zu Halle sowie dem Forschungszentrum und der Forschungsbibliothek in Gotha. Die Ausstellung wird vom 17. März bis 17. April 2011 im Spiegelsaal des Schlosses Friedenstein gezeigt.

weiterführende Information
Historisches Waisenhaus
(0345) 2127450, www.francke-halle.de 
„Von gelehrten Zirkeln, Literarischen Kreisen und volkstümlichen Festen“
01.12.2011
bis 31.12.2011

Veranstaltungsort: Stadtmuseum Halle – Christian-Wolff-Haus, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale)  
Im Christian-Wolff-Haus in Halle wird im Dezember 2011 unter dem Themenjahresmotto: „Von gelehrten Zirkeln, Literarischen Kreisen und volkstümlichen Festen“ eine neue ständige Ausstellung eröffnet, die sich dem besonderen Lebensgefühl des 18. Jahrhunderts um den großen Philosophen und Aufklärer Christian Wolff (1679–1754) widmen wird.

weiterführende Information
Ansprechpartnerin: Cornelia Zimmermann, amt. Ressortleiterin im Stadtmuseum Halle, Kuratorin am Christian-Wolff-Haus, Tel: 0345/221 3032 oder cornelia.zimmermann@halle.de  
„Wer Lebenslust fühlet“ – Der Bildhauer als Zeichner – Bertel Thorvaldsen
04.12.2011
bis 26.02.2012

Veranstaltungsort: Winckelmann-Gesellschaft e. V. mit Winckelmann-Museum, Winckelmannstraße 36-38, 39576 Stendal  
Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Thorvaldsen Museum Kopenhagen

weiterführende Information
Winckelmann-Gesellschaft, Stendal
(03931) 215226 und www.winckelmann-gesellschaft.de 
„Friedrich, unser Held“. Gleim und sein König. Ausstellung zum 300. Geburtstag Friedrichs II.
15.01.2012
bis 21.04.2012

Veranstaltungsort: Gleimhaus Museum der deutschen Aufklärung, Domplatz 31, 38820 Halberstadt  
Die Ausstellung trägt zu dem bundesweiten Ausstellungsprogramm zum 300. Geburtstag des Preußenkönigs die Sicht Gleims als eines Exponenten des preußischen Patriotismus bei und beleuchtet damit zugleich eine wesentliche Facette des Dichtens und der Biografie Gleims. Im Rahmen des Themenjahres Geselligkeiten stellt die Ausstellung Gleims Kriegslieder als Resultat einer gemeinschaftlichen Literaturproduktion eines literarischen Netzwerks dar. Zur Ausstellung erschien ein virtueller Ausstellungskatalog auf den Seiten von Museum-digital (http://friedrich.gleimhaus.museum-digital.de).

weiterführende Information
Tel.: (03941) 68710, www.gleimhaus.de 
„Kampf um Rom – Klassizismus in Deutschland und Italien“
03.02.2012
bis 04.04.2012

Veranstaltungsort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentrale Kustodie und Universitätsmuseum , Universitätsplatz 11, 06099 Halle (Saale)  
Die Sammlung Wolfgang von Wangenheim
Die Privatsammlung Dr. Wolfgang von Wangenheims umfasst Ölgemälde und Grafiken zu Themen der Antike und der Renaissance. Präsentiert werden in der Ausstellung Bilder und Nachbildungen von Keinplastiken aus der Zeit Winckelmanns.

weiterführende Information
Tel.: (0345) 5521733, www.kustodie.uni-halle.de 
„… sehr stark in seiner Kunst“ – Friedrich Wilhelm Zachow (1663–1712)
25.02.2012
bis 31.01.2013

Veranstaltungsort: Stiftung Händel-Haus Halle, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle (Saale)  
Zum 300. Todestag des Komponisten
Kuratorin: Dr. Konstanze Musketa, Stiftung Händel-Haus

weiterführende Information
Tel.: (0345) 1229984, www.haendel-in-halle.de 
Augenschmaus
24.03.2012
bis 17.06.2012

Veranstaltungsort: Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg, Domplatz 9, 06217 Merseburg  
Festliche Tafeln am Merseburger Hof und die Serviettenfaltkunst des 16. bis 18. Jahrhunderts

weiterführende Information
Tel.: (03461) 41318, www.saalekreis.de 
Gottfried-August-Bürger – Dichter aus Molmerswende
01.04.2012
bis 31.12.2012

Veranstaltungsort: Gaststätte „Tenne“ in Molmerswende, Gottfried-August-Bürger-Str 22, 06343 Mansfeld  
Derzeit ist das sanierungsbedürftige Gottfried-August-Bürger-Museum geschlossen. Um dennoch Teile der Sammlung präsentieren zu können, wird in Molmerswende eine kleine Ausstellung zu präsentiert. Vorgestellt werden Leben und Werk des Molmerswender Pfarrerssohns und Verfassers des berühmten Lügenbarons von Münchhausen.

weiterführende Information
Tourist-Info: (034779) 32420 
100 Jahre Freilichtmuseum Diesdorf
01.04.2012
bis 05.09.2012

Veranstaltungsort: Freilichtmuseum Diesdorf, Molmker Straße 23, 29413 Diesdorf  


weiterführende Information
Tel.: (03902) 450, www.museen-altmarkkreis.de 
Sammelkultur im Geist der Aufklärung. Die Bibliothek des Hannoveraner Beamten Georg Friedrich Brandes.
15.04.2012
bis 10.06.2012

Veranstaltungsort: Gleimhaus Museum der deutschen Aufklärung, Domplatz 31, 38820 Halberstadt  
Die Ausstellung der Landesbibliothek Oldenburg, kuratiert von Gabriele Crusius, stellt die Bibliothek des Hannoveraner Juristen und Sammlers Georg Friedrich Brandes (1709–1791) anhand ausgewählter Objekte vor und macht deutlich, wie sehr die Sammelkultur eines Bürgers und Gelehrten im 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Kultur der Geselligkeit stand.

weiterführende Information
Tel.: (03941) 68710, www.gleimhaus.de 
Weil sie die Seelen fröhlich macht. Protestantische Musikkultur seit Martin Luther
22.04.2012
bis 23.09.2012

Veranstaltungsort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle (Saale)  

Eröffnung 21. April, 16.00 Uhr
Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen in Kooperation mit der Stiftung Händel-Haus Halle im Rahmen des Themenjahres der Lutherdekade 2012 "Reformation und Musik"
Martin Luther hat der Musik einen besonderen Stellenwert eingeräumt. Seine Lieder haben dazu beigetragen, die Reformation zu einer Singbewegung werden zu lassen und sie waren mit anderen reformatorischen Liedschöpfungen das Markenzeichen der jungen evangelischen Kirche. Gesangbüchern das Singen geistlicher Lieder in den Dienst einer individualisierten Frömmigkeit stellten.



weiterführende Information
Historisches Waisenhaus
Tel.: (0345) 2127450, www.francke-halle.de 
So klingt es schön in meinem Liede.
27.04.2012
bis 05.10.2012

Veranstaltungsort: Marienbibliothek, An der Marienkirche 1–3, 06108 Halle (Saale)  
Ausstellungseröffnung am 27. April, 15.00 Uhr
Gesangbücher und Musikdrucke aus 500 Jahren

weiterführende Information
Tel.: (0345) 5170893 
Anhalt 800 - Gesichter und Ansichten in Medaillen, Münzen und Druckgrafik
06.05.2012
bis 07.10.2012

Veranstaltungsort: Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale)  
Eröffnung der Ausstellung: 5. Mai 2012, 18.00 Uhr
Zum Jubiläum „Anhalt 800. 1212–2012“ präsentiert die Stiftung Moritzburg einen facettenreichen Einblick in die anhaltische Kulturgeschichte. Die Stiftung Moritzburg bewahrt als Depositum der Stadt Bernburg die bedeutendste Sammlung anhaltischer Gepräge, die es auf überschaubarem Raum möglich macht, einen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Landes zu geben.  In der kleinen  Form erzählen hunderte Medaillen und Münzen kunstvoll  von den großen Momenten Anhalts, stellen historisch bedeutsame Ereignissen heraus und machen wichtige Persönlichkeiten der Landesgeschichte plastisch.

weiterführende Information
Tel.: (0345) 21259-0, www.moritzburg.sachsen-anhalt.de 
Sie hören nicht auf, sich um unsre Litteratur, und ihre Freunde, verdient zu machen!“ Friedrich Nicolai (1733–1811)
22.06.2012
bis 04.09.2012

Veranstaltungsort: Gleimhaus Museum der deutschen Aufklärung, Domplatz 31, 38820 Halberstadt  
Das Gleimhaus Halberstadt behandelt das gesellige Sammeln vor dem Hintergrund der literarischen Freundschaftskommunikation im 18. Jahrhundert als Leitmotiv seiner Ausstellungstätigkeit im Themenjahr „Geselligkeiten“. Einer der führenden Vertreter der literarischen Öffentlichkeit, der mit Gleim auf vielfältige Weise freundschaftlich verbunden war, war Friedrich Nicolai (1733–1811). In Zusammenarbeit mit dem Nicolai-Experten Rainer Falk (Berlin) zeigt das Halberstädter Literaturmuseum eine Sonderausstellung über Nicolai, die das bestehende Nicolai-Bild kritisch befragt und vor dem Hintergrund neuerer Forschung korrigiert. Thematisiert wird damit auch der gesellige Kulturtransfer zwischen der preußischen Metropole Berlin und dem mitteldeutschen Raum.

weiterführende Information
Tel.: (03941) 68710, www.gleimhaus.de 
Anhalt international - Eine Ausstellung der Stadt Dessau-Roßlau, des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt und des Vereins für Anhaltische Landeskunde
30.06.2012
bis 30.09.2012
Montag nach Vereinbarung; Di, Mi, Fr, Sa und So 10:00–17:00 Uhr, Do 10:00 – 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Marienkirche Dessau, Schloßplatz 1 und Museum für Stadtgeschichte Dessau (Johannbau), Schloßplatz 3a, 06844 Dessau-Roßlau  

Anhalt international - was auf den ersten Blick als größtmöglicher Widerspruch erscheint, entpuppt sich rasch als eine Fülle großer und kleiner Beziehungsgeschichten. Das kleine Ländchen an Elbe und Mulde  war immer wieder Knotenpunkt in solchen Geflechten, die vom Herrscherhaus über Aus- und Einwanderung bis hin zu wirtschaftlichen Beziehungen reichen. Die Ausstellung entfaltet eine Auswahl solcher Themen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Längst Bekanntes steht dabei neben echten Neuentdeckungen, scheinbar belangloses neben der viel zitierten hohen Politik, Hugo Junkers neben Fürst Christian I.  von Anhalt-Bernburg, Auswanderer nach Amerika stehen neben den Vertragsarbeitern aus China und Vietnam. Der Bogen spannt sich vom preußischen Nachbar über die Karpaten und das Schwarze Meer bis nach Übersee, Höhen neben Tiefen anhaltischer Geschichte. Wer die Geschichte Anhalts - und nicht nur Anhalts - neu entdecken will, ist herzlich eingeladen.

Das 18. Jahrhundert, das mit guten Gründen als goldenes Zeitalter Anhalts gilt, ist dabei reichlich vertreten. Natürlich fehlt das Dessau-Wörlitzer Gartenreich nicht, dessen internationale Bezüge  sowohl zur Antike des Mittelmeerraums als auch zum englischen Landschaftsgarten durch Interieurs, Stiche und ein Korkmodell veranschaulicht werden. Ebenso wenig fehlt die anhaltische Fürstentochter und spätere Zarin, die mit einer Plastik und Autographen aus dem Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt vertreten sein wird. Besucher haben aber auch die Möglichkeit, mit Fürst Leopold, dem "Alten Dessauer", auf Augenhöhe zu gelangen, und sie erfahren einiges über dessen Gutsbesitz im heutigen Russland und über die anhaltischen Landeskinder, die als Soldaten in den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg geschickt wurden und später die erste Freimaurerloge in Anhalt gründeten.



weiterführende Information

Öffentliche Führungen: täglich außer Montag um 11:00 und 14:00 Uhr.
Beginn: Portal der Marienkirche. Angemeldete Führungen nach Vereinbarung.
Anmeldung für Führungen: (ausgenommen Schülerführungen):
Tourist-Information Dessau-Roßlau, Zerbster Straße 2c, 06844 Dessau-Roßlau
Tel. 0340 / 2 04 14 42, Fax 0340 / 2 04 11 42, E-Mail touristinfo@dessau-rosslau.de
Anmeldung für Schülergruppen, museumspädagogische Sonderführungen:
Birgit Wetzel, Tel. 0340 / 5 16 84 33, E-Mail mdd@dessauweb.de Eintrittspreise: Erwachsene: 7,00 €; Ermäßigte: 3,50 €; Gruppen je Person ab 10 Personen: 6,00 €; Familienkarte: 16,00 €; Schulklassen je Person (im Rahmen des Unterrichts): 2,00 € ; Ausstellungsführung für Gruppen bis 20 Personen: 40,00 €; Ausstellungsführung für Schulklassen: 25,00 €; Öffentliche Führung ab 3 Personen: 5,50 €  
Tempel der Freundschaft – Schule der Humanität – Museum der Aufklärung. 150 Jahre Gleimhaus
23.09.2012
bis 06.01.2013

Veranstaltungsort: Gleimhaus Museum der deutschen Aufklärung, Domplatz 31, 38820 Halberstadt  
Im Jahr 1862 wurde das Gleimhaus als eines der ersten deutschen Literaturmuseen eröffnet. Grundlage der Arbeit bis heute sind die Sammlungen von Bildern, Büchern und Handschriften, die von Johann Wilhelm Ludwig Gleim im Zusammenhang mit seiner Freundschafts- und Geselligkeitskultur zusammengetragen wurden. Mit historischen Inszenierungen und interaktiven Stationen (z. B. einer „Schule des Sehens“, einer „Schule des Lesens“ etc.) wird der ethische Gehalt von Gleims Sammlungen sinnfällig gemacht und in die Geselligkeit des 18. Jahrhunderts eingeführt.

weiterführende Information
Tel.: (03941) 68710, www.gleimhaus.de 
Friedrich II. von Preußen und Weißenfels
23.09.2012
bis 01.02.2013

Veranstaltungsort: Museum im Schloss Neu-Augustusburg, Zeitzer Straße 4, 06667 Weißenfels  


weiterführende Information
Tel.: (03443) 302552, www.weißenfels.de 
Maulbeerbaum und Seidenspinner. Seidenbau in den Franckeschen Stiftungen.
26.10.2012
bis 07.04.2013

Veranstaltungsort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle (Saale)  
Eröffnung 25. Oktober, 18.00 Uhr 
Kabinettausstellung aus Anlass des 300. Geburtstags Friedrich II., König in Preußen.
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte des Seidenbaus in den Franckeschen Stiftungen von seinen Anfängen bis zu seinem Niedergang 1805.

weiterführende Information
Historische Bibliothek
Tel.: (0345) 2127450, www.francke-halle.de 
Friedrich der Große und seine Zeit. Zum 300. Geburtstag des Preußenkönigs
04.11.2012
bis 21.04.2013

Veranstaltungsort: Museum Haldensleben, Breiter Gang, 39340 Haldensleben  
In Zusammenarbeit mit dem
Freundeskreis Zinnfiguren Magdeburg e. V.

weiterführende Information
Tel.: (03904) 2710, www.museumhaldensleben.de 
Brückenschläge. Daniel Ernst Jablonski im Europa der Frühaufklärung
09.11.2012
bis 10.02.2013

Veranstaltungsort: Franckesche Stiftungen zu Halle, Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle (Saale)  
Eröffnung der Ausstellung am 8. November, 18.00 Uhr
Der Theologe Daniel Ernst Jablonski (1660–1741) wirkte ab 1693 als reformierter Prediger am kurfürstlichen Hof in Berlin. Gleichzeitig war er Bischof der Brüder-Unität in Polen. Zusammen mit Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) gründete er 1700 in Berlin die erste deutsche Akademie der Wissenschaften. Jedoch reichte sein Wirken als Gelehrter, Wissenschaftsorganisator und Kulturpolitiker weit über Preußen hinaus, so dass seine Ideen von Völkerverständigung, Toleranz und Bildung im Europa der Frühaufklärung auf fruchtbaren Boden fielen.
Die vom Deutschen Kulturforum östliches Europa konzipierte Ausstellung stellt Leben und Wirken Jablonskis vor, der auch in engem Kontakt zu August Hermann Francke stand.
 

weiterführende Information
Historisches Waisenhaus
Info: Tel.: (0345) 2127450, www.francke-halle.de