Das 18. Jahrhundert galt auch als das "Jahrhundert der Frauen". Erstmals traten sie in größerer Zahl aus dem Schatten ihrer Männer heraus. Dieser Band der Reise "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert" stellt in Lebensbildern und übergreifenden Beiträgen mit Bezug auf die reiche Museumslandschaft in Sachsen-Anhalt Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Adlige, Bürgerinnen, auch Bäuerinnen vor. Verfolgt werden die Spuren, die bekannte und weniger bekannte Frauen - wie Louise von Anhalt-Dessau, Dorothea Erxleben, Benedikte Naubert, Anna Magdalena Bach, Anna Louisa Karsch, Anna Magdalena Francke, Agnes Wilhelmine Niemeyer, die Kindsmörderin Anna Margaretha Böserin oder die Frau in Männerkleidern Catharina Margaretha Linck - im Zeitalter der Aufklärung in der Region und darüber hinaus bis heute hinterlassen haben.
(Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert; Bd. 4)
- 366 Seiten mit zahlreichen, farbigen Abbildungen
- gebunden
- 25,- €
Pressestimmen
- „Dieser Band stellt ein wertvolles Nachschlagewerk dar, das einerseits seinen gebührenden Platz im häuslichen Bücherregal verdient, andererseits auch sehr zu empfehlen ist für Frauenzentren, Frauenbildungs- und Begegnungsstätten, um dort präsent zu sein, zur Information, zur Diskussion, selbstverständlich nicht nur in Sachsen-Anhalt.“ Christine Bose, eic-life.de, Oktober 26, 2009
- “Die faktenreichen Texte sind von vielen Faksimiles, Fotos, Gemälden und Kupferstichen illustriert, so dass die Vergangenheit auf eindrucksvolle Weise lebendig wird und wir die vorgestellten "Weibsbilder" an ihren diversen „FrauenOrten" leibhaftig vor uns sehen. "Frauen im 18. Jahrhundert" ist ein wunderbares Buch, mit dem interessierte Leser niemals fertig werden. Leserinnen erst recht nicht.“ Margarete Wein, scientia halensis. Das Uni-Magazin, 2/2010