Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert - Schätze lebendiger Vergangenheit
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Orte und Partner

Museen

Museen mit einer Sammlung und ständigen Ausstellungen zum 18. Jahrhundert.

Freilichtmuseum Diesdorf
Molmker Straße 23
29413 Diesdorf
Telefon: Museum: (03902) 450; Touristeninformation: (03901) 422438
info@freilichtmuseum-diesdorf.de
www.museen-altmarkkreis.de

Anreise mit der Bahn

Öffnungszeiten:

1. April bis 31. Oktober
Di - So sowie feiertags:
10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Einlassschluss: 16:30 Uhr
Montag geschlossen, außer an Feiertagen
 
1. November - 31. März
Gruppen nach Voranmeldung


Freilichtmuseum Diesdorf
Geschichte
Parkplatz in unmittelbarer Nähe wissenschaftliche Nutzung der Bestände möglich in Park / Garten gelegen Restaurant auf dem Museumsgelände Führung auf Anmeldung
 

Das 1911 gegründete Freilichtmuseum Diesdorf ist eines der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands und das einzige Freilichtmuseum seiner Art in Sachsen-Anhalt. Es hat damit ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal in der Museumslandschaft Sachsen-Anhalts.

Es zeigt die ländliche Alltagsgeschichte der Altmark zwischen dem 17. und dem beginnenden 20. Jahrhundert. Seit 1911 ist auf einer Fläche von 6 ha ein dorfähnliches Siedlungsgebilde entstanden, das inzwischen 21 regionaltypische, originale Wohn- und Funktionsgebäude der Altmark umfasst. Dieses »Dorf« spiegelt die abwechslungsreiche Haus- und Hoflandschaft der Übergangsregion Altmark wieder. Besonders einzigartig ist die Darstellung altmärkischer Gartenkultur in ihrer Abfolge von 1740 bis 1920 sowie die gezielte Erhaltung nachweislich bodenständiger Gewächse durch Schaffen mehrerer ländlicher Gärten, Obstgärten als auch Schau- und Feldflächen. Hinzu kommt die Darstellung des Dorfhandwerkes in der Altmark.

Mit einer Vielzahl von Ausstellungen, Veranstaltungen, Festen und museumspädagogischen Aktionen wird das Dorfleben vermittelt. Das ländliche Leben und Brauchtum im Jahres- und Lebenslauf der altmärkischen »Dorfbewohner« in den vergangenen Jahrhunderten wird so lebendig. Das Erlernen alter Handwerkstechniken und viele andere Angebote erhöhen die Attraktivität des Museums.