(Christiane Vulpius, Lauchstädt 1803). Ein vergnüglicher Spaziergang mit Christiane Vulpius (1765–1816) wie zur Glanzzeit des Lauchstädter Kurbades.
Auf Voranmeldung (034635) 78228 oder www.goethe-theater.com
Johann Wilhelm Chryselius, 1783 – Parkführung
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D. G. Frenzel, 1768 – Stadtführung
Auf Voranmeldung (034635) 78228 oder www.goethe-theater.com
Der Halberstädter Domplatz hebt sich durch sein Erscheinungsbild markant aus dem Stadtbild heraus. Mit seinen steil nach Norden, Nordwesten und Nordosten abfallenden Mauern bewahrte er sich bis heute seinen burgartigen Charakter, entstanden durch seine Nutzung als Sitz der Halberstädter Bischöfe ab dem Jahr 804. Mit den mittelalterlichen Bauwerken, den Kirchen, Kurien, dem einstigen Bischofspalast, seinen historischen Zugängen und den entstandenen kulturellen Einrichtungen und Museen ist die Historie der Stadt an dieser Stelle in einer selten gegebenen Einmaligkeit erlebbar. Die Fülle an historischen Bezügen, gerade in baulicher, aber auch in inhaltlicher Hinsicht zum 18. Jahrhunderts ist an dieser Stelle der Stadt hervorragend greifbar. Die erhaltenen Kurienbauten stammen aus dieser Zeitepoche, aber auch berühmte Persönlich keiten des 18. Jahrhunderts, so der einstige Domsekretär und Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719–1803) und der Domdechant und Mäzen Ernst Ludwig von Spiegel zum Diesenberg (1711–1785) hatten ihre Wirkungsstätten am Domplatz. So ist das Gleimh aus als Museum und Forschungsstätte für die Öffentlichkeit zugänglich. Das einstige Wohnhaus des Freiherrn von Spiegel beherbergt das Städtische Museum der Stadt.
Ab Mai können Erwachsene, Jugendliche und Kinder diese Einmaligkeit eigenständig in einem audiovisuellen Rundgang erleben. Durch Bild-Ton Geräte, die im Städtischen Museum Halberstadt ausgeliehen werden können, wird dem Nutzer direkt vor Ort Altes erläutert und Neues vorgestellt.
(03941) 551470 und www.halberstadt.de
Ausgehend von der St. Georgenkirche lädt die Führung zu einem Spaziergang auf den Spuren August Hermann Franckes (1663–1727) durch den historischen Stadtkern Halles ein. Über die Franckeschen Stiftungen, der Stätte des langjährigen Wirkens Franckes, führt der Weg zur Ulrichskirche in der Innenstadt, in die er 1715 als Pfarrer berufen wurde. Als der pietistische Reformator 1727 starb, wurde er wie seine Familie auf dem Stadtgottesacker beigesetzt, dem nördlichsten Campo Santo Europas, einer im 16. Jahrhundert von Baumeister Nickel Hoffmann errichteten einzigartigen Friedhofsanlage. Stationen: Franckesche Stiftungen – Francke Wohnhaus – Lindenhof – Francke-Denkmal – Georgenkirche – Ulrichskirche – Pfarrhaus – Stadtgottesacker.
Infozentrum im Francke-Wohnhaus
Tel: (0345) 2127450,
Kinder- und Familienführungen: Tel: (0345) 2127575
und www.francke-halle.de