früher Weggefährte Franckes; stiftete seine Privatbibliothek der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen.
Mediziner; studierte ab 1701 in Halle Medizin, u. a. bei Georg Ernst Stahl; fand die Unterstützung Franckes; erhielt 1710 eine außerordentliche Professur an der Medizinischen Fakultät; 1713 Aufnahme in die Leopoldina; später Nachfolger von Stahl; erwarb sich Verdienste in der Gerichtsmedizin; vermachte seine Privatbibliothek der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen.
Herzog von Anhalt-Bernburg; Begründer der dortigen Schlossbibliothek.
adliger Gutsherr; machte die Alvenslebensche Lehnsbücherei auf Erxleben öffentlich; befreundet mit Leibniz.
Äbtissin des Kaiserlich Freien Weltlichen Stifts in Quedlinburg; begründete die dortige Stiftsbibliothek (1832 an das Gymnasium Quedlinburg).
Theologe; gründete gemeinsam mit August Hermann Francke 1686 das Collegium philobiblicum in Leipzig; später Professor an der Universität Halle.
Domprediger in Halberstadt; die Halberstadensia seiner Bibliothek wurden in die Gleimbibliothek eingegliedert.
umstrittener Aufklärungstheologe; Gründer der Deutschen Union (1786/87); 1789 Festungshaft in Magdeburg (wegen seiner Angriffe auf das preußische Religionsedikt); 1779 Privatdozent, später Wirtshausvater in Halle; verfasste Romane u. philosophische u. pädagogische Abhandlungen.
Mediziner und Geologe; begründete die Bibliothek der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.
Pädagoge; seit 1754 Rektor der Schule in Schöningen bei Helmstedt.
Pädagoge; Begründer des Philanthropins in Dessau (1774); trat 1778 Basedow als Direktor des Philanthropins zurück; Verfasser verschiedener einflussreicher philosophischer und pädagogischer Schriften (z. B. Elementarwerk (4 Bde., 1774)); neben Francke und Pestalozzi bedeutendster Vertreter der Pädagogik im 18. Jahrhundert.
Theologe; Bruder von Alexander Gottlieb B.; Verfechter der Wolffschen Methode in der Theologie; verwendete in seinen Schriften die dt. Sprache; verfasste auf der Grundlage seiner Bibliothek (17 500 Bde.) eine kritische Bücherzeitschrift unter dem Titel: Nachrichten von einer Hallischen Bibliothek (1748-51); Hauptwerk: Evangelische Glaubenslehre.
führender deutscher Volksschriftsteller der Aufklärung, Lehrer, Journalist und Verlagsbuchhändler; studierte Philosophie und Theologie in Jena, Hofmeister in Erfurt; 1782 Lehrer am Philantropin in Dessau, wo er bis 1786 auch die wöchentlich erscheinende Dessauische Zeitung für die Jugend und ihre Freunde herausgab); gründete 1797 die Becker'sche Buchhandlung in Gotha. Hauptwerk: Noth- und Hülfbüchlein für Bauersleute (1788/1798, 2 Bde)
Komponist und Dichter am Übergang vom Barock zur Aufklärung; 1680 Hofmusikus und Bibliothekar in Weißenfels; neben musiktheoretischen Schriften Verfasser von Ritter- und Schelmenromanen in der Art Grimmelshausens.
klassischer Philologe und Philosoph in Wittenberg; bedeutender Redner; Besitzer einer großen Privatbibliothek.
Domherr in Naumburg; stiftete seine Privatbibliothek (1 157 Bde.) dem Domgymnasium in Naumburg.
Generalsuperintendent in Stendal; legte zur Vorbereitung seiner deutschen Bibelausgabe eine Bibelsammlung an (heute in der Dombibliothek St. Nikolai Stendal).
Universitätsbibliothekar in Halle; erstellte den ersten systematischen Katalog.
Professor der Rechte in Halle; Universitätsbibliothekar; erstellte den ersten systematischen Katalog.
Bibliothekar an der Marienbibliothek (amt. 1723-1727).
Schriftsteller; Buchhändler und Verleger in Halle; machte seine Privatbibliothek öffentlich.
Mediziner in Wittenberg; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Jurist; Professor der Rechte in Halle; setzte sich für die Verflechtung von örtlichem und römischem Recht im Usus Modernus Pandectarum ein; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Professor der Anatomie, Chrirurgie und Botanik in Halle; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Inspektor der Waisenbuchhandlung der Franckeschen Stiftungen; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek und Porträtsammlung (heute in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen).
Dichterin; seit 1787 in Weißenfels; bekannt mit Novalis, Schiller und Brentano; ertränkte sich 1822 in der Saale in Halle; veröffentlichte Gedichte und Erzählungen, v. a. in Unterhaltungsblättern.
Theologe; vermachte seine Privatbibliothek der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen.
Theologe und Pädagoge; Weggefährte Franckes; kam 1691 als Professor der Theologie nach Halle; wurde 1705 Generalsuperintendent in Magdeburg, 1709 Abt und 1715 Probst am Kloster Berge.
Kreishauptmann; seine Privatbibliothek ging an die Universitätsbibliothek Wittenberg.
Naturwissenschaftler; baute die Bibliothek der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina aus.
Gelehrter in Magdeburg; 1798 ging seine Privatbibliothek an das Kloster Unser Lieben Frauen.
Dichter; geboren in Molmerswende; studierte in Halle; später Professor in Göttingen; intensive Freundschaft zu Gleim; Mitglied des Göttinger Hains; Verfasser des Münchhausen; bedeutender Balladendichter und Dramatiker des Sturm und Drang.
Theologe und Orientalist; Schüler der Franckeschen Stiftungen; Gründer des Institutum Judaicum in Halle (1728); lernte bei Salomon Negri aus Damaskus die orientalischen Sprachen; auch als Verleger tätig.
brandenburgischer Hofbeamter; Pietist und Stifter der Cansteinschen Bibelanstalt in den Franckeschen Stiftungen, der ältesten Bibelgesellschaft der Welt.
Dekan der Philosophischen Fakultät in Wittenberg; seine Privatbibliothek ging an die Universitätsbibliothek Wittenberg.
Historiker, Geograph und Sprachforscher in Weißenfels.
Minister und erster Oberkurator der Universität Halle; seine Privatbibliothek ging an die Universitätsbibliothek Halle.
Professor der Theologie in Wittenberg; vermachte seine Privatbibliothek der Universitätsbibliothek Wittenberg.
Archidiakon an der Stadtkirche Wittenberg; stiftete seine Privatbibliothek der Universitätsbibliothek Wittenberg.
Jurist; Historiker und Chronist Halles des Saalekreises; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Mediziner in Halle; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Mediziner in Halle; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Mathematiker, Dichter und Astronom; Professor in Wittenberg; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
studierte in Wittenberg, seit 1704 Rektor des Quedlinburger Gymnasiums, Lehrer von Dorothea Erxleben, verfasste Kurtze Nachricht von den öffentlichen Bibliothequen zu Quedlinburg (1715) sowie ein Handschriftenverzeichnis für Quedlinburg.
Schriftsteller, Pietist und Spinozist.
Professor und Bibliothekar in Halle; begründete mit dem Handbuch der Deutschen Literatur seit Mitte des 18. Jahrhunderts die deutsche Bibliographie und gab zusammen mit Johann Gottfried Gruber die unvollendete Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste (167 Bde., 1818-1889).
Medizinerin; geb. in Quedlinburg; studierte in Halle; erste Doktorin der Medizin in Deutschland; Verfasserin der Untersuchung der Ursachen, die das weibliche Geschlecht vom Studiren abhalten (1742); später Ärztin in Quedlinburg.
Frankfurter Buchhändler; seine Privatbibliothek ging an die Universitätsbibliothek Wittenberg.
Pädagoge und Theologe; befreundet mit Philipp Jakob Spener; Hauptvertreter des Pietismus; 1692 Pfarrer in Glaucha bei Halle; 1695/1698 Begründer der Franckeschen Stiftungen; Professor für orientalische Sprachen in Halle; große Bedeutung für die Universität Halle.
Bibliothekar an der Marienbibliothek (amt. 1727-1754).
Theologe und Komponist; wichtiger Freund und Weggefährte Franckes; Hrsg. des weitverbreiteten pietistischen Geistreichen Gesangbuchs von 1704.
Rektor an der Magdeburger Domschule (ab 1772); erwarb sich Verdienste um die dortige Schulbibliothek.
Lehrer am Domgymnasium in Naumburg; stiftete seine Privatbibliothek dem Domgymnasium in Naumburg.
Verleger; seit 1732 in Halle; erwarb 1764 das Wolffsche Haus in der Großen Märkerstraße; führte den Bibeldruck der Cansteinschen Bibelanstalt durch; verlegte die Hallesche Lutherausgabe (1740-1750).
studierte in Halle Jura, Gutsbesitzer in der Altmark, verfasste eine (Bibliotheks-)Reisebeschreibung.
studierte 1790-93 in Halle; 1816-1841 Leiter der Stadtbibliothek Magdeburg.
reformierter Prediger in Halberstadt; Volksaufklärer; seine Privatbibliothek ging an die Schulbibliothek der Magdeburger Domschule.
Dichter und Mäzen; studierte 1738-1741 in Halle Philosophie und Rechtswissenschaften; seit 1747 verschiedene einträgliche Stellen in Halberstadt; besondere Bedeutung als Vermittler und Förderer der Literatur; ausgedehnte Korrespondenz; Hauptvertreter der Halleschen Anakreontik und der Empfindsamkeitsbewegung; Besitzer einer der größten bürgerlichen Privatbibliotheken Deutschlands.
Rektor an der Magdeburger Domschule (amt. 1752/1753-1771); erwarb sich Verdienste um die dortige Schulbibliothek.
Mediziner; Professor für Medizin und Naturgeschichte in Halle; wichtiger naturkundlicher Sammler („Goldhagen’sches Naturalienkabinett“ Grundstock für das Mineralienkabinett der Universität); 1787 Direktor des Universitätsklinikums; Begründer der klinischen Lehrmethode anhand von Patienten; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Dichter; 1739-1742 Studium der Theologie in Halle; anakreontischer Lyriker des Halleschen Kreises; geschätzter Übersetzer französischer und antiker Autoren (z. B. des Pseudo-Anakreon).
Sprachwissenschaftler (Grimmsches Wörterbuch) und Märchensammler; Teil ihres Nachlasses (Arbeitsbibliothek) im Museum Haldensleben.
Philosoph und Theologe in Halle; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek (10 000 Bde.).
Theologe; seit 1764 Professor der Theologie in Halle; 1773-1778 Bibliothekar der Marienbibliothek.
Pädagoge; geboren in Quedlinburg; bedeutender Vertreter des Philanthropismus; tätig in Dessau und Schnepfenthal; Hg. der Schriftenreihe Bibliothek der Pädagogischen Literatur; große Verdienste um die Körpererziehung; Lehrer von Ludwig Jahn.
Direktor der Dresdner Kunstakademie; verfügte testamentarisch eine Schenkung von 1500 Talern an die Universitätsbibliothek in Wittenberg.
Jurist; Prof. der Rechte in Halle; setzte sich für die Verflechtung von örtlichem und römischem Recht im Usus Modernus Pandectarum ein; 1717-1723 Bibliothekar der Marienbibliothek; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Dichter; befreundet mit Gleim (erhielt durch ihn 1772 eine Hauslehrerstelle in Halberstadt); Hauptvertreter der Rokokoliteratur (der Ardinghello gilt als erster Künstlerroman); verherrlichte das antike Ideal der (körperlichen und geistigen) Kraft.
Direktor des Evangelischen Predigerseminars Wittenberg, lutherischer Pietist.
Professor in Wittenberg; Leibarzt in Dresden; Begründer der Dresdner Kunstkammer; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Verfasser von Reiseberichten (mit Beschreibungen von Bibliotheken in Deutschland).
Naturwissenschaftler und Mediziner; zunächst Landphysikus in Halberstadt; seit 1693 erster Professor für Medizin in Halle; stellte die Medizin auf physikalisch-mechanisches Fundament; Vertreter der Äthertheorie und der Hypothese vom ‚Nervenspiritus’; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek (die Theologica gingen an die Marienbibliothek).
Bibliothekar an der Marienbibliothek (amt. 1687-1708).
Kaufmann und Rittergutsbesitzer in Könnern; Gründung der dortigen Kirchenbibliothek auf Basis seiner Schenkung von 1000 Bdn.
Philosoph, Pädagoge und Staatswissenschaftler, seit 1787 Professor in Halle; richtete das „Museum zur Beförderung der Lektüre periodischer Schriften” ein; machte seine Privatbibliothek öffentlich.
stiftete die Familienbibliothek an die Kirchenbibliothek der Gemeinde Poritz bei Stendal.
Geologe und Mineraloge in Halle; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Mediziner, 1778-1815 Bibliothekar der Marienbibliothek; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek (3 650 Bde.).
studierte in Halle bei Thomasius Jura, verfasste eine (Bibliotheks-)Reisebeschreibung.
Graecist in Wittenberg; überzeugter Lutheraner; seine Privatbibliothek ging an die Universitätsbibliothek Wittenberg.
Dichter; geboren in Quedlinburg; Schüler in Schulpforta; lebte zeitweise in Halberstadt und Quedlinburg; Hauptwerke: Der Messias, Oden, Die deutsche Gelehrtenrepublik; Hauptvertreter der empfindsamen Erlebnislyrik.
Bibliothekar an der Marienbibliothek (amt. 1708-1716).
Techniker und Industrieller; geboren in Eisleben; zunächst in London (für die Times), später in Würzburg tätig; begründete die Spezialdruckmaschinenfirma Koenig & Bauer; erfand die erste Doppeldruckmaschine.
Maler und Pädagoge; leitete die Landeszeichenschule in Dessau; Zeichenlehrer der fürstlichen Familie sowie von Franz Krüger, den Brüdern Olivier, Johann Georg Krägen u. a., Privatbibliothek in der Anhaltischen Landesbücherei Dessau.
Pädagogin; ehemalige Maitresse von August dem Starken; Mutter von Moritz von Sachsen; ab 1704 Pröbstin des Fräuleinstiftes bei Quedlinburg; laut Voltaire „die berühmteste Frau zweier Jahrhunderte“.
Hofarzt und Custos der Bibliothek in Wittenberg; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Professor der Philosophie (vgl. die „Krugsche Schreibfeder” Hegels), 1782-1788 Schüler in Schulpforte.
Bürgermeister von Magdeburg; 1708-1718 nebenamtlich Leiter der Stadtbibliothek Magdeburg.
Schriftsteller; äußerte sich über die Kirchenbibliothek der Stephanskirche Tangermünde.
Dichter; Schüler in Kloster Berge; besuchte das Franckesche Waisenhaus; studierte in Halle Theologie; Mitglied des 1. Halleschen Dichterkreises; befreundet mit Gleim, Meier, Pyra und Bodmer; 1754 von Lessing kritisch ‚erledigt’.
Naturwissenschaftler; Professor in Wittenberg; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek (5 212 Bde.).
Fürst („Franz“) von Anhalt-Dessau; führte in seiner Herrschaft die Aufklärung ein („Dessauer Aufklärung“); trat als großer Mäzen für Kunst, Musik und Pädagogik ein; unter seiner Regierung entstanden größtenteils die Bauwerke und Parks des Desau-Wörlitzer Gartenreichs; unternahm viele Bildungsreisen durch England, Frankreich und Italien; besaß in Wörlitz eine bedeutende Privatbibliothek.
seit 1715 Fürst von Anhalt-Köthen; machte sich um die Schlossbibliothek in Köthen verdient.
Landrat und Lokalhistoriker in Naumburg.
Dichter, Philosoph und Gelehrter; Hauptvertreter der literarischen Aufklärung; herausragende Bedeutung insbesondere als Dramatiker und Publizist, aber auch in der Theologie; Begründer der modernen Literaturkritik; studierte 1748 und 1751 Medizin in Wittenberg; 1752 Magister der freien Künste; Bibliothekar in Wolfenbüttel.
Ratsmeister zu Halle.
Superintendent in Halberstadt; seine Privatbibliothek ging an die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen.
Philosoph und Theologe; Studium der Theologie in Tübingen und Wittenberg, seit 1692 in Halle; ab 1695 dort Professor für Philosophie; 1722 Kanzler der Universität; 1742 Kanzler der Landesregierung; Begründer der Wöchentlichen Hallischen Anzeigen (1729); Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek (15 000 Bde., ging an die Universitätsbibliothek Halle).
Pädagoge; Bücher- und Realiensammler in Halle; gründete das Athenäum Salomoneum als eigenständige polyhistorische und polytechnische Bildungseinrichtung (1702-1703).
Dichter; geboren in Hohendodeleben; gestorben in Wörlitz; besuchte die Schule im Kloster Berge; studierte 1778 Theologie und Philologie in Halle; 1781-1784 Lehrer am Philantropinum in Dessau; beliebter Lyriker und Prosaschriftsteller; Reisebegleiter der Fürstin Luise.
legte eine Gesangbuchsammlung an, die später in die Dombibliothek St. Nikolai Stendal eingegliedert wurde.
Orientalist in Halle; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Orientalist in Halle; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Slawist in Halle und Francke-Mitarbeiter; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek, die er den Franckeschen Stiftungen vermachte.
Stiftsschuldirektor und -bibliothekar in Zeitz; seine Privatbibliothek ging an die Dombibliothek Zeitz.
Rektor und Stiftsbibliothekar in Zeitz.
Dichter und Reiseschriftsteller; in Dessau als Pädagoge und Hofbibliothekar tätig; seit 1825 Wohnung im Gärtnerhaus des Parks Luisium; verheiratet mit Enkelin v. Basedow; bedeutender Lieddichter (z. B. der von Schubert vertonten Winterreise und der Schönen Müllerin); Reisebegleiter des Dessauer Fürsten Franz.
Jurist und Schriftsteller; geboren in Weißenfels; gilt als Mitbegründer des Kriminalromans (Der Kaliber); erfolgreicher Verfasser von Schicksalstragödien (Die Schuld).
studierte seit 1792 in Halle Theologie; Urgroßvater des Philosophen Paul Natorp, besaß eine bedeutende Privatbibliothek.
Theologe und Schriftsteller; 1704-1706 Hofdiakon in Weißenfels.
Dichter und Philosoph; geboren in Wiederstedt; gestorben in Weißenfels; zentrale Figur der Frühromantik; beschäftigte sich intensiv mit idealistischer Subjektivitätsphilosophie; besuchte ab 1797 die Bergakademie in Freyberg; bedeutender Lyriker; Verfasser des Künstlerromans Heinrich von Ofterdingen.
Professor der Anatomie, Botaniker, Bibliothekar der Universitätsbibliothek (1776-1795) in Wittenberg; seine Privatbibliothek ging an die Universitätsbibliothek Wittenberg.
Schwester von Alexius Friedrich Christian Herzog von Anhalt-Bernburg; erweiterte die Ballenstedter Bibliothek.
jüdischer Pädagoge; geboren in Sandersleben; Lehrer am jüdischen Lehrerseminar Dessau; Verfasser mehrerer Schulbücher.
Pädagoge und Büchersammler (kaufte viele Handschriften und Drucke aus (Erfurter) Klöstern auf).
Kriegsrat; schenkte der Universitätsbibliothek in Wittenberg seine Bibliothek zur sächsischen Geschichte.
Dichter; Mitglied und Hauptvertreter des 1. Halleschen Dichterkreises; befreundet mit Gleim.
Pädagoge und Theologe; studierte 1768 in Halle Theologie; Rektor und Diakon in Neuhaldensleben; 1777-1793 Prediger und Oberlehrer im Kloster Berge; bedeutender Pädagoge und (Stadt-)Historiker (Geschichte der Schule zu Kloster Berge (1812) und einer Lebensgeschichte J. B. Basedows (1791)).
anhaltischer Diplomat und Staatsminister in Dessau; die Bibliothek der Familie von Raumer ging an das Gymnasium illustre in Zerbst.
Superintendent und Konsistorialrat in Dessau; die Bibliothek der Familie von Raumer ging an das Gymnasium illustre in Zerbst.
Präsident in Dessau; die Bibliothek der Familie von Raumer ging an das Gymnasium illustre in Zerbst.
Arzt; Philologe; vielseitiger Gelehrter in Leipzig; seine Privatbibliothek ging an die Dombibliothek Zeitz.
Theologe und Pädagoge; Mitglied der Magdeburger Mittwochsgesellschaft; Abt am Kloster Berge (amt. 1776-1796).
Schriftsteller in Weißenfels.
Mitbegründer der vergleichenden Erdkunde; seine Privatbibliothek wurde in die Herzogliche Hofbibliothek Dessau eingegliedert.
Schriftsteller und Philologe; Bibliothekar in Dessau.
Pädagoge; Propst am Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg (amt. 1779-1831); Mitglied der Magdeburger Mittwochsgesellschaft; erwarb sich Verdienste um die Schulbibliothek an der Magdeburger Domschule.
Adjunkt der theologischen Fakultät und Inspektor im Waisenhaus; vermachte seine Privatbibliothek der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen.
Bibliothekar; Begründer der Bibliothek der Anhaltischen Deutschen Gesellschaft.
Theologe in Wittenberg; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Rektor des Gymnasiums Quedlinburg; baute die dortige Schulbibliothek auf.
Professor der Poesie; Universitätsbibliothekar in Wittenberg (1776-1808); Kirchenhistoriker; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Professor der Philosophie; 1774-1780 Schüler in Schulpforte.
Mediziner und Altertumswissenschaftler; geboren in Colbitz; Schüler der Franckeschen Stiftungen; Studium an der Universität Halle (Medizin, Philosophie und Theologie); ab 1717 Professor der Medizin; seit 1732 Professor der Beredsamkeit und Altertümer in Halle; Numismatiker; Lehrer v. J. J. Winckelmann; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Rektor in Gardelegen (amt. 1674-1681); baute die dortige Schulbibliothek auf.
Domkapitelsyndikus in Merseburg; seine Privatbibliothek befindet sich in der Dombibliothek Merseburg.
Naturwissenschaftler und Pädagoge; geboren in Dessau; Astronom und Botaniker; erzogen im Philanthropin; bekannt mit Alexander von Humboldt; Erzieher der Kinder von Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, seine Privatbibliothek ging an die Anhaltische Landesbücherei Dessau.
geboren in Glaucha; bedeutender Verleger; große Verdienste um die Reform des Verlags- und Autorenrechts.
Mathematiker und Astronom, Nachfolger Wolffs in Halle, errichtete die dortige Sternwarte; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Pfarrer und Theologe in Halle; begründete 1708 die erste Realschule Deutschlands, Naturaliensammler.
Dichter und Reiseschriftsteller; geboren in Lützen; Hauptvertreter der Reiseliteratur (Hauptwerk: Spaziergang nach Syrakus, 1802-03); durchwanderte fast ganz Europa und auch Amerika; bedeutender Literaturkritiker; zeitweise Lektor im Goeschen-Verlag.
Professor der Juristischen Fakultät der Universität Halle; seine Privatbibliothek ging an die Universitätsbibliothek Halle.
Jurist und Historiker in Wittenberg, Sohn des Pietisten Phillip Jacob Spener; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Medizinhistoriker; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Mathematiker in Halle; Universitätsbibliothekar (ab 1779).
Theologe; zeigte ausgeprägtes gesellschaftliches Engagement; Verfasser erbaulicher Schriften; befreundet mit Francke; Nachfolger von Breithaupt am Kloster Berge (1732); richtete dort ein Lehrerseminar ein (1735), erließ ein allgemeines Schulreglement (1752) und brachte das Pädagogium zu neuer Blüte.
Philosoph; 1754-1772 Bibliothekar der Marienbibliothek.
Begründerin der Stolbergischen Bibliothek (mit bedeutender Funeraliensammlung, an die Schlossbibliothek überwiesen).
bedeutender Büchersammler, insbesondere von historischen und pietistischen Schriften, Bibelausgaben und Gesangbüchern.
Polyhistor; Dichter; Thomasius-Schüler in Halle; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Professor der Rechtswissenschaften in Halle; besaß große Verdienste um die Verflechtung von örtlichem und römischem Recht im Usus Modernus Pandectarum; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Komponist; geboren in Magdeburg; befreundet mit Händel, bekannt mit vielen Komponisten seiner Zeit; verfasste das Unterrichtswerk Der getreue Musikmeister; bedeutender Vertreter der Barockmusik; Wegbereiter der Frühklassik; besaß 30 Jahre lang einen eigenen Verlag.
Vater von Christian Thomasius; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Mediziner; Bibliothekar der Universitätsbibliothek in Wittenberg; überwies seine Privatbibliothek an die Universitätsbibliothek Wittenberg.
Wittenberger Professor der Pathologie und Therapie; Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek.
Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek in Frankfurt (30 000 Bde.); Verfasser von Reiseberichten (mit Beschreibungen von Bibliotheken in Deutschland).
Dichter; anakreontischer Lyriker; studierte 1739-1743 in Halle Jurisprudenz und Philosophie (bei Baumgarten umd. Meier); bis zum Lebensende eng mit Gleim befreundet; geriet als Anakreontiker mit Überzeugungen des Pietismus in Konflikt.
Dombibliothekar und Chronist in Halberstadt 1741-1743.
Philosoph; 1815-1843 Bibliothekar der Marienbibliothek; daneben Zweiter Oberbibliothekar der Universitätsbibliothek.
seit 1808 Professor des Staatsrechts und der Kameralwissenschaften in Halle; Vertreter der Volksaufklärung; forderte im Rahmen eines Entwurfs eines staatlich geförderten Bildungs- und Erziehungswesens die Einrichtung von Volksbibliotheken zur „Entfesselung der Denkkraft”.
Dichter in Weißenfels; bedeutender Vertreter der literarischen Frühaufklärung.
Schriftsteller; Verfasser philosophischer Romane (Belphegor); Verfasser des Anti-Bildungsromans Tobias Knaut (1773-1775); scharfer Kritiker und Satiriker; befreundet mit Wieland; lange Jahre Hofmeister in Berlin; bewarb sich um eine Stelle am Philantropin; Mitarbeiter an der pädagogischen Zeitschrift des Philanthropin; Streit mit Campe über die Empfindsamkeitsproblematik; schrieb eine Bibliothekssatire (Silvans Bibliothek).
Kunsttheoretiker und Schriftsteller; geboren in Stendal; studierte in Halle; Begründer der Kunstgeschichte mit großem Einfluss auf Weimarer Klassik und Neuhumanismus; vertrat die Anschauung von der Vorbildlichkeit der Antike; bekannt mit Erdmannsdorff und Fürst Franz; wurde in Triest ermordet.
Abt am Kloster Berge (amt. 1686-1704).
Pädagoge; geboren im damals zu Anhalt-Zerbst gehörenden Jever; studierte in Göttingen Jura, Physik und Mathematik (1763-1766); 1770-1784 am Philantropin; Weggefährte und Nachfolger von Basedow; erfand eine sogenannten „Lesemaschine“; Mitbegründer der Berliner Deutschen Gesellschaft; später große pädagogische Erfolge unter Katharina II. in Petersburg; Verfasser vieler Lehrbücher für Kinder.
schenkte der Universitätsbibliothek Halle Teile seiner Privatbibliothek.
Bibliothekar und Büchersammler, nach dem Besuch des Lyceums in Wernigerode von 1814 bis 1822 absolvierte er das Pädagogium zu Ilfeld; studierte in Göttingen und Berlin; wurde 1830 von Graf Henrich zu Stolberg-Wernigerode zum Bibliothekssekretär in Wernigerode ernannt, 1846 zum gräflichen Bibliothekar; Zeisbergs Privatbibliothek (8 000 Bde.) von Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode übernommen.
Pädagoge Propst am Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg (amt. 1780-1851).
geboren in Wernigerode; studierte 1768-1771 in Halle; wurde 1772 Lehrer in Kloster Berge, 1775 Pfarrer in Beyendorf bei Magdeburg, zeitweise Lehrer am Philanthropin Dessau; 1787 Inspektor in Derenburg und 1810 Generalsuperintendent in Halberstadt, wo er im folgenden Jahr verstarb; entwickelte ein Konzept zur Einrichtung von Volksbibliotheken; Herausgeber der Zeitschrift Das räsonirende Dorfkonvent (Erfurt 1786-88); Hauptwerke: Volksbuch (1787), Deutscher Schulfreund (Erfurt 1791-1811, 46 Bände), Volksaufklärung (1786).
Jurist in Halle, Besitzer einer bedeutenden Privatbibliothek (2 000 Bde.).