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Die Themen dieser Ausgabe:

Sehr geehrte Damen und Herren,
AUSSTELLUNGEN
VERANSTALTUNGSREIHEN
WEITERE VERANSTALTUNGEN
AUS DEN HÄUSERN
Sehr geehrte Damen und Herren,

das Museumsnetzwerk „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ steht weiterhin im Themenjahr „Geselligkeiten - Von gelehrten Zirkeln, literarischen Kreisen und volkstümlichen Festen“. Wir freuen uns sehr, Ihnen die neue Veranstaltungsreihe „Sprechende Objekte“ präsentieren zu können, die vom Stadtmuseum Halle, Christian-Wolff-Haus im Rahmen seiner Themenjahresleitung konzipiert wurde. Mit diesem unserem zehnten Newsletter möchten wir Sie über die Höhepunkte unseres Programms sowie über Neuigkeiten aus unseren Häusern informieren.


AUSSTELLUNGEN

Dessau, Marienkirche und Museum für Stadtgeschichte Dessau (Johannbau): Anhalt international – Eine Ausstellung der Stadt Dessau-Roßlau, des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt und des Vereins für Anhaltische Landeskunde (bis 30. Sept.)
Anhalt international – was auf den ersten Blick als größtmöglicher Widerspruch erscheint, entpuppt sich rasch als eine Fülle großer und kleiner Beziehungsgeschichten. Das 18. Jahrhundert, das mit guten Gründen als goldenes Zeitalter Anhalts gilt, ist dabei reichlich vertreten. So das Dessau-Wörlitzer Gartenreich mit seinen Bezügen sowohl zur Antike des Mittelmeerraums als auch zum englischen Landschaftsgarten. Ebenso wenig fehlt die anhaltische Fürstentochter und spätere Zarin.

Halberstadt, Gleimhaus: Tempel der Freundschaft – Schule der Humanität – Museum der Aufklärung. 150 Jahre Gleimhaus (23. Sept. bis 6. Jan. 2013)
Im Jahr 1862 wurde das Gleimhaus als eines der ersten deutschen Literaturmuseen eröffnet. Grundlage der Arbeit bis heute sind die Sammlungen von Bildern, Büchern und Handschriften, die Johann Wilhelm Ludwig Gleim im Zusammenhang mit seiner Freundschafts- und Geselligkeitskultur zusammengetragen hat. Mit historischen Inszenierungen und interaktiven Stationen wird der ethische Gehalt von Gleims Sammlungen sinnfällig gemacht und in die Geselligkeit des 18. Jahrhunderts eingeführt.

Stendal, Winckelmann-Museum: Winckelmann ein ungeselliger Zeitgenosse? (31. Okt. bis 20. Jan. 2013)
Die Ausstellung unternimmt die Verortung des Gelehrten zwischen Geselligkeit und Ungeselligkeit.


VERANSTALTUNGSREIHEN

Sprechende Objekte
Eine Veranstaltungsreihe des Museumsnetzwerks „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ und des Stadtmuseums Halle, Christian-Wolff-Haus, im Christian-Wolff-Haus

13. September 2012, 11. Oktober 2012, 15. November 2012, jeweils 19.00 Uhr
Nur ein Teil der Sammlungen der Partner des Netzwerks kann in Ausstellungen gezeigt werden. Die Mehrzahl schlummert gut verpackt in Kartons und Regalen. Die Veranstaltungsreihe „Sprechende Objekte“ holt einige dieser Schätze ans Tageslicht und bringt sie zum Sprechen.

Do. 13. Sept., 19.00 Uhr
„Was du uff dem Clavichordio lernest …“ Clavichord – Haus und Übungsinstrument im Barock. Mit Christiane Barth (Händel-Haus Halle)
-Ludwig Heinrich von Jakob: Das Manuskript seiner Autobiografie und deren Druckfassung. Mit Prof. Dr. Hans-Joachim Kertscher (Universitäts- und Landesbibliothek Halle)
Der hallesche Philosoph und Staatswissenschaftler Ludwig Heinrich von Jakob (1759–1827) wurde zum Chronisten einer Zeit, die Europa in gewaltige Umwälzungsprozesse stürzte.
-Vom Schatten ins Licht – Private und empfindsame Geselligkeit in Silhouetten des 18. Jahrhunderts. Mit Kathleen Hirschnitz (Christian-Wolff-Haus Halle)
Während des Vortrages über Kunst, Kultur und Technik des Schattenriss-Porträts wird ein Besucher silhouettiert.

Do, 11. Okt. 19.00 Uhr
-Geselligkeit in Briefen, Büchern und auf Tapeten. Mit Dr. Ute Pott (Gleimhaus Halberstadt)
Die Direktorin des Gleimhauses, Dr. Ute Pott, präsentiert – so könnte man modern sagen – Comics in Briefen und Herzensbriefe an der Wand. Und die Gäste sind eingeladen, selbst zu Feder und Tinte zu greifen.
-Größe im Kleinen. Denkmal und Kommunikationsmittel – zwei Seiten der Medaille. Mit Ulf Dräger (Stiftung Moritzburg Halle)
Der Beitrag erläutert anhand signifikanter Beispiele aus Sachsen-Anhalt wichtige Momente der Geschichte und Entwicklung der Medaillenkunst im 18. Jahrhundert, von einem Medium höfischer Reputation hin zu einer gesamtgesellschaftlichen Erinnerungskultur.
-Halle aus preußischer Sicht – Kupferstiche des 18. Jahrhunderts. Mit Dr. Ralf-Torsten Speler (Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Präsentiert wird eine Serie seltener Kupferstiche des 18. Jahrhunderts mit Ansichten von Halle und Umgebung, die im Jahr 2010 von einem alten halleschen Sammler für das Kupferstichkabinett der Universität erworben werden konnten.

Do., 15. Nov., 19.00 Uhr
-Carl Heinrich von Bogatzkys Güldenes Schatz-Kästlein der Kinder Gottes – pietistische Lospraktiken. Mit Dorothea Hornemann (Franckesche Stiftungen Halle)
Mit Zieh- und Spruchkästchen sowie Bibelspruch- und Losungslotterien entwickelte sich seit dem Ende des 17. Jahrhunderts eine umfangreiche materielle Kultur pietistischer Praktiken zur Ergründung des göttlichen Willens, die in die häusliche und private Andacht eingebunden wurde.
-„Sämmtliche Geist- und weltliche Gedichte": Lebens- und Leidenswerk der Dichterin Margaretha Susanna von Kuntsch. Mit Adrian Hartke (Burg- und Schlossmuseum Allstedt)
Der Gedichtband ist mehr als die Darstellung von schriftstellerisch hohem Können aus der Barockzeit, er ist zugleich die Autobiografie einer leidgeprüften Dichterin.


Das Philosophische Gespräch
Gesprächsrunden zum Thema: Erwerb kommunikativer Fähigkeiten – Voraussetzung zum geselligen Leben. Eine Reihe der Hallischen Philosophischen Bibliothek in Verbindung mit dem Themenjahr „Geselligkeiten“
Halle, Christian-Wolff-Haus, jeweils von 19.00 bis 21.00 Uhr
9. Okt.: Über Christian Wolffs Zeichenverständnis.
6. Nov.: Ästhetische Zeichenlehre nach A. G. Baumgarten


WEITERE VERANSTALTUNGEN

Sa., 15. Sept. 10.00-12:00 Uhr, Kein Paradies ohne Apfelbäume – die sinnliche Verwendung der Früchte
Kulturstiftung DessauWörlitz, Wörlitzer Anlagen, Treffpunkt Palmenhaus
Führung durch die Obstanlagen mit Sebastian Doil und Lars Jürgen Knak, mit Verkostung. (Eintritt 10,- €)

Mo., 17. September, 18.00 Uhr, Der Pflanzgarten der Franckeschen Stiftungen
Halle, Treffpunkt Franckeplatz 1, zwischen Haus 31 und Haus 42

Dipl. biol. Cornelia Jäger: Vom Hortus Medicus August Hermann Franckes zur Umweltbildung im Pflanzgarten – 300 Jahre Schulgärten in den Franckeschen Stiftungen
„Von der Natur und Nutzen der Botanic überhaupt“. Lesung aus naturkundlichen Lehrbüchern des 18. Jahrhunderts der Franckeschen Anstalten mit Claudia Langosch
Letzter Termin der Freiluftvortragsreihe „Stadtgeschichte braucht Raum“ 2012, veranstaltet vom Verein für hallische Stadtgeschichte e. V. in Verbindung mit dem Themenjahr „Geselligkeiten“.

Do., 20. Sept., 19:30 Uhr, „Hofabend bei Gleim“ mit dem Thema „Geselligkeit in Briefen“
Halberstadt, Gleimhaus

Dass im Haus des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim Briefe gern in geselliger Runde gelesen wurden, ist bekannt. Regelrecht raffiniert, bisweilen auch ausgesprochen komisch wurden die Briefe gestaltet und sollten für Heiterkeit in Gleims Haus sorgen. Dr. Ute Pott lädt ein, den Spuren geselliger Inhalte sowie entsprechender witziger Formen in den Briefen nachzugehen. (Eintritt frei)

Sa., 22. Sept., 15.00 Uhr, Eröffnung der Ausstellung „Tempel der Freundschaft – Schule der Humanität – Museum der Aufklärung. 150 Jahre Gleimhaus“
Gleimhaus Halberstadt

Di., 25. Sept., 17.00 Uhr, Gesangbücher zum Klingen gebracht
Halle, Marienbibliothek

Ausgestellte Gesangbücher werden vorgestellt und zum Klingen gebracht – zum Zuhören und zum Selber-Singen. In Zusammenarbeit mit den Franckeschen Stiftungen und der Hochschule für Kirchenmusik Halle

Di., 25. Sept., 18.00 Uhr, Buchpräsentation "Die Grand Tour des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau und des Prinzen Johann Georg durch Europa. Aufgezeichnet im Reisejournal des Georg Heinrich von Berenhorst 1765 bis 1768“
Halle, Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt

Uwe Quilitzsch (Kulturstiftung DessauWörlitz) und die Herausgeber Antje und Christophe Losfeld präsentieren das im Mitteldeutschen Verlag Halle erschiene Quellenwerk. (Eintritt frei)

Sa., 29. Sept., 10.00-16.00 Uhr, Kolloquium: Hof- und Stadtmusik im historischen Anhalt
Ballenstedt, Schloss

Das von PD Dr. Kathrin Eberl-Ruf und Dr. Carsten Lange geleitete Kolloquium des Arbeitskreises Regionale Musikkultur im Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. beschäftigt sich mit der Kultur- und Musikgeschichte Anhalts vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Die Beiträge beschäftigen sich u. a. mit bislang unbekannten Widmungskompositionen zu Ehren von Angehörigen des anhaltischen Fürstenhauses, mit der Vernetzung der anhaltischen Fürstentümer und der dort lebenden Musiker sowie mit speziellen musikgeschichtlichen Entwicklungen der Region. In dem anschließenden Konzert erklingen um 18.00 Uhr in der Schlosskirche Kompositionen von Leonhard Lechner (1553–1606), Gallus Dressler (1533– ca. 1585), Joachim a Burck (1546–1610), Christoph Thomas Walliser (1568–1648) und Carl Christian Agthe (1762–1797). Ausführende: Schütz Consort Leipzig (Leitung: Oliver Burse), Collegium musicum Quedlinburg (Leitung: Dr. Joachim Jahn)


Werke des 18. Jahrhunderts auf dem Spielplan des Goethe-Theaters Bad Lachstädt
-Sa., 8. Sept., 14:30 Uhr: Xerxes
Oper von Georg Friedrich Händel, Koproduktion des Goethe-Theaters Bad Lauchstädt und der Händel-Festspiele Halle 2009. Lautten Compagney Berlin
-Fr., 14. Sept., 19:00 Uhr, Festspiel der deutschen Sprache: Gotthold Ephraim Lessing „Nathan der Weise“
Festspielleiterin: Kammersängerin Prof. Edda Moser – ausverkauft –
-So., 16. Sept., 14:30 Uhr, Premiere: Triumph der Liebe
Oper nach dem gleichnamigen Schauspiel von Pierre Carlet de Marivaux. Musik: Johann Sebastian Bach. Oper Erfurt
-Sa., 29. Sept., 14:30 Uhr, Triumph der Liebe
Theatertag – Sonderpreis.
-So., 30. Sept., 14:30 Uhr, Die Entführung aus dem Serail
Deutsches Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart. Libretto: Chr. F. Bretzner und J. G. Stephanie. Oper Halle
-Mi., 3. Okt, 14:30 Uhr, Dido & Aeneas
Oper von Henry Purcell. Libretto von Nahum Tate nach Vergil. Ad Parnassum London | L‘Offerta Musicale
-Sa., 6. Okt., 14:30 Uhr, Der Hofmeister
Tragische Komödie von Jakob Michael Reinhold Lenz. neues theater Halle. Theatertag – Sonderpreis.
-Sa., 20. Okt., 14:30 Uhr, Triumph der Liebe
-So., 28. Okt., 14:30 Uhr, Premiere: Così fan tutte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. Libretto: Lorenzo da Ponte. Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar


AUS DEN HÄUSERN

Am 12. September wird im „Neuen Schillerhaus“ Bad Lauchstädt die neue Dauerausstellung vom Aufstieg des Ackerbürgerstädtchens Lauchstädt zur Sommerresidenz, zum Modebad und zur Theaterstadt der klassischen Epoche eröffnet. Die Ausstellung auf dreihundert Quadratmetern kann an jedem Vorstellungstag des Theaters mit gültiger Theater-Eintrittskarte ohne Aufschlag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr besichtigt werden.

Mit Hilfe des Landes Sachsen-Anhalt und der Gesellschaft der Freunde des Schlosses Wernigerode hat die Schloß Wernigerode® GmbH ein Portrait von Johann Gottfried Herder, die Kopie eines unbekannten Künstlers nach dem Original von Anton Graff im Gleimhaus, sowie ein Portrait von seiner Frau Caroline Herder, geb. Flachsland, erworben. Insbesondere dieses zweite Bild, ist, obwohl nicht im besten Erhaltungszustand, ikonographisch von herausragendem Interesse, da es bislang nur zwei bekannte Darstellungen von Caroline Herder, geb. Flachsland, gibt. Der Wernigeröder Graf Heinrich Ernst (reg. 1771-1776) war Taufpate von einem Kind Herders, das deshalb auch den Namen Heinrich Ernst erhalten hat.

Am Montag, 26. November, um 14.00 Uhr wird die neue Dauerausstellung des Christian-Wolff-Hauses Halle, Geselligkeit und die „Freyheit zu philosophieren“ – Halle im Zeitalter der Aufklärung, eröffnet.

Seit Mai 2012 ist das Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus als Dependance des Händel-Hauses Halle für das Publikum geöffnet. Jeden Freitag und Samstag können Besucher das Wohnhaus des ältesten Bach-Sohns und die Ausstellung „Musikstadt Halle“ zur halleschen Musikgeschichte vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit sehen.


Weitere Informationen unter www.LSA18.de.

Sollten Sie das Rundschreiben des Museumsnetzwerks „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ nicht mehr empfangen wollen, so teilen Sie uns dies bitte in einer Antwort-E-Mail mit.

Wir möchten Sie herzlich in unsere Häuser einladen.
Mit freundlichen Grüßen

LSA18


Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert

Pressearbeit: Dr. Reimar Lacher
Das Gleimhaus – Literaturmuseum und Forschungsstätte
Domplatz 31
D-38820 Halberstadt
Tel. (03941) 68 71-32


Herausgeber: Das Gleimhaus in Trägerschaft des Förderkreises Gleimhaus e.V.

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