Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert - Schätze lebendiger Vergangenheit
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Bücher

A = Reihe "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert" B = Reihe "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert; Kulturreiseführer" C = Themenjahresbezogene Publikationen aus den Museen
 
 
A2 Wirtschaft und Technik am Vorabend der Industrialisierung
ISBN: 3-89812-317-0
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Ort: Halle (Saale)
Veröffentlichungsjahr: 2005
Autor: Thomas Müller-Bahlke (Hg.)
 
Bahnbrechende Erfindungen der industriellen Revolution sandten schon im 17. und frühen 18. Jahrhundert ihre ersten Vorboten aus. Die in diesem Band der Reihe „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ versammelten Beiträge spüren diese auf und spannen in der Folge einen Bogen, der neben den Bereichen Wirtschaft und Technik auch die der Wissenschaft und Bildung sowie der Kunst und Literatur erfasst.
So liest man von Maschinenmodellen in der Ausbildung der Freiberger Berg- und Hüttenleute, lernt die Familie Bennighauß und die Hüttenschule in Thale kennen, erfährt von den ersten Dampfmaschinen in Altenweddingen und Hettstedt, folgt den Spuren reisender Bergbeamter uns sieht, wie sich wirtschaftliche und technische Entwicklungen auch in Malerei und Dichtung der Zeit niederschlagen.
Im Ergebnis entsteht ein gesellschaftliches Porträt der Region am Vorabend der Industrialisierung, den die besondere Rolle offenbart, die der mitteldeutsche Raum in vielfacher Hinsicht bei der Weichenstellung für jene neuzeitlichen Veränderungen spielte. (Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert; Bd. 2) 
A3 Lesewelten - Historische Bibliotheken. Büchersammlungen des 18. Jahrhunderts in Museen und Bibliotheken Sachsen-Anhalts.
ISBN: 978-3-89812-538-3
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Ort: Halle (Saale)
Veröffentlichungsjahr: 2011
Autor: Ute Pott, Katrin Dziekan (Hg.)
 
Bücher erzählen Geschichten von ihren Schreibern und ihrer Herstellung, von ihren früheren Besitzern, von Sammlern, oft skurrilen, verschrobenen, jedoch äußerst interessanten und einflussreichen Persönlichkeiten. Sie berichten von ihren Lesern und Leserinnen, denn so manche haben sich handschriftlich in ihnen verewigt. Und jedes alte Buch hat ein Schicksal; es zeigt
vielleicht Schäden eines Brandes oder es wurde verliehen, gestohlen oder verlegt. Dieser Katalog gibt Einblicke in die unterschiedlichen Sammlungsweisen von Adligen und Bürgern, etwa angesichts der Bibliothek des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau oder der des bürgerlichen Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim in Halberstadt. Die wunderbare Bibliothek der Franckeschen Stiftungen ist in dem ältesten Bibliothekszweckbau erhalten geblieben. Die Marienbibliothek in Halle, die Francisceumsbibliothek in Zerbst oder die Anhaltische Landesbücherei? um nur einige zu nennen? bewahren herausragende Zeugnisse der europäischen Buchkultur. (Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert; Bd. 3)
  • 428 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
  • gebunden
  • 24,-€
 
A4 Frauen im 18. Jahrhundert. Entdeckungen zu Lebensbildern in Museen und Archiven in Sachsen-Anhalt
ISBN: 9783898126489
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Ort: Halle (Saale)
Veröffentlichungsjahr: 2009
Autor: Thomas Weiss (Hg.) unter Mitarbeit von Ingo Pfeifer und Katrin Dziekan
 
Das 18. Jahrhundert galt auch als das "Jahrhundert der Frauen". Erstmals traten sie in größerer Zahl aus dem Schatten ihrer Männer heraus. Dieser Band der Reise "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert" stellt in Lebensbildern und übergreifenden Beiträgen mit Bezug auf die reiche Museumslandschaft in Sachsen-Anhalt Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Adlige, Bürgerinnen, auch Bäuerinnen vor. Verfolgt werden die Spuren, die bekannte und weniger bekannte Frauen - wie Louise von Anhalt-Dessau, Dorothea Erxleben, Benedikte Naubert, Anna Magdalena Bach, Anna Louisa Karsch, Anna Magdalena Francke, Agnes Wilhelmine Niemeyer, die Kindsmörderin Anna Margaretha Böserin oder die Frau in Männerkleidern Catharina Margaretha Linck - im Zeitalter der Aufklärung in der Region und darüber hinaus bis heute hinterlassen haben. (Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert; Bd. 4)
  • 366 Seiten mit zahlreichen, farbigen Abbildungen
  • gebunden
  • 25,- €
 Pressestimmen
  • „Dieser Band stellt ein wertvolles Nachschlagewerk dar, das einerseits seinen gebührenden Platz im häuslichen Bücherregal verdient, andererseits auch sehr zu empfehlen ist für Frauenzentren, Frauenbildungs- und Begegnungsstätten, um dort präsent zu sein, zur Information, zur Diskussion, selbstverständlich nicht nur in Sachsen-Anhalt.“ Christine Bose, eic-life.de, Oktober 26, 2009
  • “Die faktenreichen Texte sind von vielen Faksimiles, Fotos, Gemälden und Kupferstichen illustriert, so dass die Vergangenheit auf eindrucksvolle Weise lebendig wird und wir die vorgestellten "Weibsbilder" an ihren diversen „FrauenOrten" leibhaftig vor uns sehen. "Frauen im 18. Jahrhundert" ist ein wunderbares Buch, mit dem interessierte Leser niemals fertig werden. Leserinnen erst recht nicht.“ Margarete Wein, scientia halensis. Das Uni-Magazin, 2/2010
 
A5 Alltagswelten im 18. Jahrhundert. Lebendige Überlieferung in Museen und Archiven in Sachsen-Anhalt
ISBN: 978-3898127172
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Ort: Halle (Saale)
Veröffentlichungsjahr: 2010
Autor: Simone Bliemeister, Katrin Dziekan (Hg.)
 
Der Band zum Thema Alltagswelten, der im Rahmen der Landesinitiative „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ erscheint, stellt die Kultur des Alltags der verschiedenen Stände im Zeitalter der Aufklärung vor, wie sie – anregend und interessant – in Museen der Region besonders dokumentiert sind.
Unter den Rubriken „Geld und Wirtschaft“, „Essen und Trinken“, „Reise und Bildung“, „Ästhetik und Mode“, „Geselligkeit und Spiel“ geht es um Münzprägungen, die Herstellung von Leinen, das Brauwesens, den Seidenbau wie den Kartoffelanbau, um Schwarze Küchen und Aschengruden wie auch um barockes Tafelgeschirr, um eine Kavalierstour durch europäische Städte wie um den Schüleralltag in der Landesschule Pforta, um Perücken und Zöpfe als Gesinnungszeichen wie um ein kostbares Paar Schuhe der Gräfin Maria Aurora von Königsmarck, die die erste Mätresse Augusts des Starken war, um das Schachspiel in Ströbeck, das heute Schachdorf ist, um Musik und um vieles andere mehr.
Ein Buch, das nicht nur zeigt, wie spannend Alltag schon früher sein konnte, sondern auch wie heutiges Leben in Vergangenem wurzelt. (Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert; Bd. 5)
  • 304 Seiten mit zahlreichen, farbigen Abbildungen
  • gebunden
  • 25,- €
 
A6 Menschenbilder im 18. Jahrhundert. Spurensuche in Museen und Archiven Sachsen-Anhalts
ISBN: 978-3-89812-819-3
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Ort: Halle (Saale)
Veröffentlichungsjahr: 2011
Autor: Katrin Dziekan, Ute Pott, Ingo Pfeifer (Hg.)
 
Im 18. Jahrhundert rückt der Mensch ins Zentrum der Aufmerksamkeit – in den Wissenschaften, in den Künsten, auf politischem und gesellschaftlichem Gebiet. Die damalige Suche nach dem, was das menschliche Wesen ausmacht, hat in den Museen und Archiven Sachsen-Anhalts deutliche Spuren hinterlassen. Viele der dort bewahrten Sammlungsobjekte,
Tagebücher, Modelle und Kunstwerke legen Zeugnis von der herausragenden Bedeutung ab, die der Beschäftigung mit dem Menschen zugemessen wurde.
Das Netzwerk „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ versammelt auf dieser Grundlage im Band Menschenbilder Beiträge zu einzelnen Persönlichkeiten sowie übergreifende Texte zum Thema. So geht es um „Menschenbilder in der Literatur“, z. B. in dem Roman Wunderliche Fata einiger See-Fahrer / Insel Felsenburg von J. G. Schnabel, aber auch um deren Darstellung in der Bildniskunst wie bei Chr. F. R. Lisiewsky und G. Hempel.
Über „Selbstbilder in Briefen, Tagebüchern und autobiografischen Texten“ werden Lebensläufe von Schülern der Landesschule Pforta vorgestellt, wird das Selbst- und Menschenbild der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau betrachtet oder das Leben eines Soldaten um 1757 nachvollziehbar. Die Beschäftigung mit Legende und historischer Wirklichkeit W. F. Bachs oder
dem „Schuldenprofil“ des Kapellmeisters J. F. Fasch führt zu „Lebensbildern von Musikern“. „Neue Bilder von Körper und Welt“ entstehen durch C. Ritters Erkenntnisse zur Geografie sowie durch die Forschungen der Ärzte-Familie Meckel. Ein Überblick zu philosophischen Entwicklungen im 18. Jahrhundert und eine fiktive Begegnung zwischen Voltaire und Chr. Wolff
rahmen die vielfältigen Betrachtungen ein. (Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert; 6)
  • 288 Seiten mit zahlreichen, farbigen Abbildungen
  • gebunden
  • 25,- €
 
B1 Aufbruch und Entdeckung. Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert. Eine verteufelt vergnügliche Geschichte.
ISBN: 978-3-89812-194-1
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Ort: Halle (Saale)
Veröffentlichungsjahr: 2003
Autor: Museumsverband Sachsen-Anhalt (Hg.)
 
Zwei gewitzte literarische Gestalten überwinden Raum und Zeit, um in der Gegenwart Zeugnisse ihrer historischen Epoche zu entdecken. Der Hörer kann auf eine turbulente Geschichte mit viel Humor, interessanten Einzelheiten und manch hintergründiger Erkenntnis gespannt sein. Die sonderbare Reise führt an die Wirkungsstätten bedeutender Dichter wie F. G. Klopstock, J. W. L. Gleim, Novalis, G. A. Bürger und J. G. Seume. Überdies werden Gelehrte wie J. J. Winckelmann und Chr. Wolff, der Pädagoge A. H. Francke und die Musiker G. F. Händel und J. S. Bach vorgestellt. Auf dieser Hörreise ist Sachsen-Anhalt neu zu entdecken.
  • Hörbuch/Text von Jürgen Westphal
  • CD
  • Laufzeit ca. 60 Minuten
Pressestimmen
  • „Kein Lehrbuch, sondern ein Hörerlebnis, das die Zeit des 18. Jahrhunderts auf spannende Weise lebendig werden lässt.“
    Schaufenster
  • „Ich bewundere an diesem Hörbuch den Einfallsreichtum und die unterschiedlichen Stilelemente des Autors Jürgen Westphal.“
    Udo Mammen, Altmark-Zeitung
 
B2 Schätze lebendiger Vergangenheit. Kulturreiseführer mit einem Roman aus dem Zeitalter der Aufklärung. Altmark, Magdeburg und Börde.
ISBN: 978-3-89812-695-3
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Ort: Halle (Saale)
Veröffentlichungsjahr: 2010
Autor: Jürgen Westphal unter Mitarbeit von Ute Pott und Katrin Dziekan
 
Dieses Buch ist beides: Kulturreiseführer und Briefroman. "Schätze lebendiger Vergangenheit" laden zu einer Entdeckungsreise durch Sachsen-Anhalt auf den Spuren des 18. Jahrhunderts ein. Die historischen Briefe der jungen Elisabeth an ihre Großmutter berichten anschaulich vom Alltagsleben im Zeitalter der Aufklärung, von berühmten Persönlichkeiten und außergewöhnlichen Orten in der Altmark, in Magdeburg und in der Börde. Für den Lesenden und den Reisenden wird so ein Zusammenhang kultureller Überlieferung in dem an Kostbarkeiten reichen Sachsen-Anhalt erfahrbar, der in dieser Art einzigartig ist - mit Tipps zur Erkundung der Region und Kontaktadressen. Der ungewöhnliche Reiseführer erscheint im Rahmen des kulturhistorischen Netzwerkes "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert". (Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert; Kulturreiseführer; Bd. 1)
  • 200 Seiten, Br., mit zahlreichen historischen Abbildungen und aktuellen Farbabbildungen
  • 14,90 €

Bereits erschienen: Teil 2: Harz. In Vorbereitung: Teil 3: Saale-Unstrut-Gebiet und Halle, Teil 4: Anhalt, Dessau und Wittenberg.

 
B3 Schätze lebendiger Vergangenheit. Kulturreiseführer mit einem Roman aus dem Zeitalter der Aufklärung. Harz
ISBN: 978-3-89812-696-0
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Ort: Halle (Saale)
Veröffentlichungsjahr: 2010
Autor: Jürgen Westphal unter Mitarbeit von Ute Pott und Katrin Dziekan
 
Dieses Buch ist beides: Kulturreiseführer und Briefroman. "Schätze lebendiger Vergangenheit" laden zu einer Entdeckungsreise durch Sachsen-Anhalt auf den Spuren des 18. Jahrhunderts ein. Die historischen Briefe der jungen Elisabeth an ihre Großmutter erzählen vom Alltagsleben im Zeitalter der Aufklärung, von berühmten Persönlichkeiten und außergewöhnlichen Orten im sagenumwobenen Harz. Seine grandiose Landschaft mit kahlen Berggipfeln, schroffen Tälern und geheimnisvollen Höhlen, seine traditionsreichen Bergwerke, uralten Burgen und einmaligen Fachwerkbauten locken bis heute die Besucher von nah und fern.Für den Lesenden und den Reisenden wird so ein Zusammenhang kultureller Überlieferung in dem an Kostbarkeiten reichen Sachsen-Anhalt erfahrbar, der in dieser Art einzigartig ist - mit Tipps zur Erkundung der Region und Kontaktadressen. Der ungewöhnliche Reiseführer erscheint im Rahmen des kulturhistorischen Netzwerkes "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert".  (Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert, Kulturreiseführer; Bd. 2)
  • 184 Seiten, Br.,  mit zahlreichen historischen Abbildungen und aktuellen Farbabbildungen
  • 14,90 €

Bereits erschienen: Teil 1: Altmark, Magdeburg und Börde. In Vorbereitung: Teil 3: Saale-Unstrut-Gebiet und Halle, Teil 4: Anhalt, Dessau und Wittenberg.

 
C1 Kunst und Aufklärung im 18. Jahrhundert. Kunstausbildung der Akademien. Kunstvermittlung der Fürsten. Kunstsammlung der Universität. Gesamtkatalog der Austellungen in Halle, Stendal und Wörlitz.
ISBN: 3-938646-03-9
Verlag: Franz Philipp Rutzen
Veröffentlichungsjahr: 2005
Autor: Max Kunze (Hg.)
 
Für die Kunst der Aufklärungszeit hatten Akademien, fürstliche Kunstsammlungen und Lehrsammlungen an Universitäten eine herausragende Bedeutung. Von den Kunstakademien sollte eine umfassende Reform der ästhetischen Bildung ausge- hen, ihr Einfluß auf die Formgebung des Handwerks zu einer ästhetischen Durch- dringung des Alltags führen. Nachbildungen konnten als Transporteure klassi- scher Anschauungen ebenso wirksam wie Originale. Beides fand sich in fürstlichen Sammlungen. An den niversitäten waren es wiederum die Lehrsammlungen, die über die visuelle Anschauung das Bildungsgut der Auf- ung vermittelten. unst und Aufklärung" ist Begleitbuch und Katalog der Ausstellungen Halle, Stendal und Wörlitz. Sie sind Höhepunkte des Themenjahres 2005 der Landesinitiative "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert". Die usstellungen werden ergänzt durch umfangreiche Artikel zu weiteren Museen in Sachsen-Anhalt mit Sammlungen - zu Kunst und Kultur des 18. Jahrhunderts.
  • 358 S., mit 194 Farb- und 139 Schwarzweißabbildungen.
  • 39,- €
 
C2 Gärtnerische Wäldchen. Museen und Gartenkunst des 18. Jahrhunderts in Sachsen-Anhalt
ISBN: 389923149X
Verlag: Janos Stekovics, Edition Schloss Wernigerode
Ort: Dößel
Veröffentlichungsjahr: 2006
Autor: Christian Juranek (Hg.) unter Mitarbeit von Katrin Dziekan
 
Einen neuen Blickwinkel auf die vielfältige Gartenlandschaft Sachsen-Anhalts bietet dieser Band. Ausgehend vom 18. Jahrhundert, dem Jahrhundert der "Gartenrevolution", stellen die Autoren nicht nur bekannte Anlagen wie die der Weltkulturerbe-Parklandschaft DessauWörlitz vor. Welche zum Teil vergessenen Nutzpflanzen in einem Bauerngarten bestellt wurden, vermittelt das Freilichtmuseum Diesdorf. Dass ein Garten mit schönen Jugenderinnerungen verbunden sein kann, wird am Klopstockhaus Quedlinburg aufgezeigt. Natürlich sind gepräsentative Anlagen wie im Kurbad Bad Lauchstädt oder im Park der Residenz Schloss Moritzburg vertreten. Aufschlussreich und originell erscheinen die Gärten und Gartenerzeugnisse, die in dem besonderen Kontext pädagogischer Vermittlung stehen: Die Gärten der Franckeschen Stiftungen oder der Klaussynagoge Halberstadt sind Beispiele dafür. Die von der Schloß Wernigerode GmbH gesammelten "Gärtnerischen Wäldchen" versprechen noch mannigfaltige Entdeckungen für Interessierte wie auch für Fachleute. Ihre Darstellung folgt einer Schreib- und Publikationsform des 17. und 18. Jahrhunderts, dem sogenannten "Wäldchen". Neben der vielfältigen Auswahl und der interessierten Geschichte der Gärten erweitert der reich bebilderte Band die Betrachtungsweise um noch einen Gesichtspunkt: Vom musealen Netzwerk "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert" ausgehend wird wohl erstmalig für ein Bundesland dargestellt, wie sich das Jahrhundert der "Gartenrevolution" in den Museen und ihren Sammlungen niedergeschlagen hat. Dieser Aspekt rundet die unterhaltsame Betrachtung der wechselseitigen Einflüsse zwischen überlieferter geistiger und materieller Kultur und den vorhandenen Park- und Gartenanlagen ab.
  • 256 Seiten mit 207 meist farbigen Abbildungen, gebunden
  • 19,80 €
 
C3 "Herzlichen bedauernd, dass ich von Ihnen weit entfernt bin...". Frauen im Leben des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817)
Ort: Dessau-Roßlau
Veröffentlichungsjahr: 2009
Autor: Karin Weigt (Bearb.)
 
Katalog zur Ausstellung im Museum für Stadtgeschichte Dessau vom 6. September bis 9. November 2008. Der Katalog kann über das Museum für Stadtgeschichte/Museumsshop erworben werden.
  • 119 S.
  • 9,80 €
 
C4 Die originalen Tagebücher der Fürstin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau. Auszüge aus den Jahren 1795 bis 1811
ISBN: 978-3-89812-726-4
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Ort: Halle (Saale)
Veröffentlichungsjahr: 2010
Autor: Thomas Weiss (Hg.), bearb. von Ingo Pfeifer, Uwe Quilitzsch, Kristina Schlansky
 
  • Die Lebenswelt einer Königlichen Hoheit
  • Eine Hauptquelle zur Geschichte Anhalt-Dessaus
  • Mit entschlüsselten Passagen der Geheimschrift
Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau, Königliche Hoheit von Preußen (1750-1811), war die Gattin des Begründers des Gartenreichs Dessau-Wörlitz. Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) heiratete die preußische Prinzessin 1767. So erlebte die junge Fürstin noch die Anfangsphase eines modernen architektonischen und gartenkünstlerischen Gestaltens, das auf dem europäischen Kontinent damals seinesgleichen suchte. Sie, eine Frau des Zeitalters der Empfindsamkeit, vertraute ihren "Seelentagebüchern" ihren Tagesablauf und seelische Befindlichkeiten an. Darüber hinaus reflektierte sie wichtige Ereignisse und schilderte lebhaft zu zahlreichen Reisen. Obwohl die Fürstin später einige Jahrgänge der Aufzeichnungen vernichtete, ermöglicht das Erhaltene faszinierende Einblicke in ihre Lebens- und Gedankenwelt. (Kataloge und Schriften der Kulturstiftung Wörlitz; 30)
  • 2 Bände, zus. 792 Seiten, mit s/w- und Farbabbildungen
  • gebunden im Schuber
  • Subskriptionspreis bis 31.08.2010: 49,90 €
  • 59,90 €
 
C5 Der Alltag der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau. Ihre Tagebuchaufzeichnungen 1756-1805 zusammengefasst von Friedrich Matthisson
ISBN: 978-3-422-06998-5
Verlag: Deutscher Kunstbuchverlag
Ort: Berlin
Veröffentlichungsjahr: 2010
Autor: Kulturstiftung DessauWörlitz (Hg.)
 
Die Fürstin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau (1750-1811), Gemahlin Leopolds III. von Anhalt-Dessau, hat eigenhändig ein Tagebuch von ihrer Kindheit an bis zu ihrem Tode geführt. Jedoch sind nicht alle Aufzeichnungen erhalten geblieben, da Louise komplette Jahrgänge, vor allem aus der Zeit der beginnenden ehelichen Krise, selbst vernichtet hat. Bevor die Fürstin den zur Tilgung vorgesehenen Teil ihrer Aufzeichnung gänzlich der Vernichtung anheim fallen ließ, fertigte sie jedoch Zusammenfassungen davon an, die sie von ihrem Privatsekretär und Vorleser, dem seinerzeit gefeierten Dichter Friedrich Matthisson überarbeiten und ins Reine schreiben ließ. An der Seite ihres Mannes erlebte Louise das Entstehen und Aufblühen des faszinierenden Gartenreichs Dessau-Wörlitz, aber dann entfernte sie sich zunehmend vom Hof und suchte den Schutz der Einsamkeit ebenso wie Menschen, denen sie vertrauen konnte. Beide Sehnsüchte sollten keine Erfüllung finden, wie aus diesem für die Zeit so typischen "Seelentagebuch" zu erfahren ist. 
C6 All-Tags-Welten des Friedrich von Hardenberg (Novalis)
ISBN: 978-3-9808594-9-3
Ort: Wiederstedt
Veröffentlichungsjahr: 2009
Autor: Gabriele Rommel (Hg.)
 
Dokumentation zur Ausstellung "All-Tags-Welten des Friedrich von Hardenberg (Novalis)", umfasst auch die zugehörige Ausstellung "'Schöne Seele' oder sogar 'Gott' - Frauen, Liebe und Tod bei Novalis", einen umfangreichen Dokumententeil aus dem Familienarchiv und zahlreiche Abbildungen aus dem Familienalbum der Familie.
  • 402 Seiten, 236 Abbildungen
  • broschürt
  • 30,- €
 
C7 Von Mensch zu Mensch: Porträtkunst und Porträtkultur der Aufklärung
ISBN: 978-3835307698
Verlag: Wallstein
Ort: Göttingen
Veröffentlichungsjahr: 2010
Autor: Reimar F. Lacher (Hg.)
 
Lange Zeit wurde das Porträt als Kunstgattung innerhalb der Künste gering geschätzt. Kritisiert wurde, dass das Bildnis nicht auf Schönheit angelegt, sondern nur der Ähnlichkeit verpflichtet war. Im Zeitalter der Aufklärung kam es jedoch zu einer grundlegenden Aufwertung der Gattung. Die Künstler konzentrierten sich nun auf das Gesicht, von dem man meinte, dass sich in ihm die Seele des Porträtierten spiegele.
In diesem Katalog wird die Aufmerksamkeit auf die differenzierte Mimik, die Darstellung von Innerlichkeit und Intimität gerichtet, durch welche sich das Porträt der Aufklärung auszeichnet. Die Perspektive auf die künstlerischen Mittel wird ergänzt um eine Darstellung des Umgangs mit dem Bildnis, das sich so als allgegenwärtiges Medium der Kommunikation in Geselligkeitskultur und literarischer Öffentlichkeit des 18. Jahrhunderts erweist.
  • 190 Seiten, mit s/w- und Farbabbildungen
  • gebunden
  • 19,90 €
Pressestimmen
  • "Eindrucksvoll dokumentiert wird der Aufstieg des Porträts von der ursprünglich gering geschätzten Abschilderungskunst zu einer eigenständigen und sehr beliebten Gattung. Eine Premiere ist die Zusammenführung aller fünfzehn bislang bekannten Bildnisse Gleims nebst etlichen Repliken." Alexander Kosenina, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.09.2010
  • "Weil uns in Halberstadt vor allem entspannte und still vergnügte Gesichter anblicken, dürfen wir uns die frühe bürgerliche Geselligkeitskultur um 1800 als ein tatsächlich freundliches Ereignis vorstellen.« Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung, 03.11.2010
  • "(...) ein liebevoll gemachtes und sorgfältig gearbeitetes Büchlein.« Stefan Diebitz, literaturkritik.de, Nr. 11, November 2010
 
C8 Vivat Academia, Vivant Professores! Hallesches Studentenleben im 18. Jahrhundert
ISBN: 978-3-86829-348-7
Ort: Halle
Veröffentlichungsjahr: 2011
Autor: Ralf-Torsten Speler (Hg.)
 
Als Beitrag der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Themenjahr "Geselligkeiten" stellte das Museum universitatis Zeugnisse der studentischen Geselligkeit des Jahrhunderts der Aufklärung im Spiegel von über 100 Studentenstammbüchern, in literarischen Zeugnissen und archivalischen Quellen vor. Im Katalog werden des Weiteren Studentenlieder und Dichtungen aus und über "Saalathen" vorgestellt und über studentische Trinkgelage und geistreiche, über "dem Branntwein" verfallene Professoren berichtet. Auch über die Karzer, die universitären Gefängnisse als letzte Instanz übertriebener studentischer Geselligkeiten, wird der Leser unterrichtet. Katalogteil mit den Themengebieten:
  • Studieren
  • Freundschaft
  • Liebe
  • Geselligkeiten
  • Halle, alte Musenstadt

  • 128 Seiten mit vielen farbigen Abbildungen
  • gebunden